Instagram - Soziales Fotografieren

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Eine Milliarde US-Dollar hat sich Facebook den Bilderdienst Instagram im April 2012 kosten lassen. Und war Instagram schon vorher eine ernstzunehmende Erscheinung auf dem Smartphone-Markt, ist es seitdem der mit Abstand größte Dienstleister für Fotos in sozialen Netzwerken geworden. Wer mit dem Handy oder Tablet für Facebook fotografiert, kommt an Instagram nicht vorbei.

Ursprünglich war Instagram eine für das iPhone entwickelte Software, um Fotos aufzunehmen, sie zu bearbeiten und sie dann mit anderen Usern zu teilen. Seit April 2012, seit der Übernahme durch Facebook, ist Instagram auch für Android erhältlich, ebenfalls als kostenlose Freeware. Der Name „Instagram“ ist eine Verbindung der Wörter „instant“ (was so viel wie sofort bedeutet) und „telegram“, als eine schnelle Nachricht. Die Bedeutung ist klar, Fotos können schnell und bequem in (verschiedenen) Social Communities gezeigt werden. Instagram hat (mit Stand April 2012) mehr als 30 Millionen registrierte Benutzer!

In der neuen Version sind 18 Verfremdungs- beziehungsweise Bearbeitungsfilter enthalten. Damit ist es möglich, den Fotos beispielsweise einen 80-er-Jahre-Look zu verpassen. Es gibt außerdem die üblichen Stör- und Farbfilter. Zudem können mit dem kleinen Programm hoch auflösende Fotos erstellt werden. Es werden Rahmen mitgeliefert, einige Filter haben einen „Live“-Modus. Das heißt, der Fotograf kann bereits vor der Aufnahme sehen, wie das Bild verändert wird. Und als schönes Extra noch einen „Tilt-Shift“-Modus, um die Schärfentiefenbereiche in gewissen Grenzen selbst zu definieren. Damit lassen sich Aufnahmen machen, die aussehen, als wären sie an einer Modellbahn fotografiert worden.

Sämtliche Fotos werden übrigens quadratisch aufgenommen, bei bereits vorhandenen Bildern wird ein quadratischer Auswahlrahmen vorgegeben. Das ist kein Zufall und bezieht sich auf das Instantfoto, das Polaroid, das den meisten Nutzern als quadratisches Bild bekannt ist.

Instagram ist eine Foto-App, die dazu dient, Bilder mit anderen zu teilen. Nicht verwunderlich also, dass in der Grundeinstellung alle Instagram-Benutzer alle Bilder der anderen sehen können. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer „Privat“-Einstellung, so dass nur die sogenannten „Follower“ die Bilder zu Gesicht bekommen, eben wie das auch bei Facebook ist.

Instagram ist die Foto-Sharing-App mit den meisten Nutzern weltweit, was einerseits eine schier unerschöpfliche Anzahl von Fotos zur Folge hat, andererseits aber auch etwas unübersichtlich wird. Trotzdem – oder gerade deshalb – kommt eigentlich kein ambitionierter Smartphone-Fotograf an dieser App vorbei. Und wer für Facebook fotografiert, der muss Instagram einfach haben.

Instagram für Android (ab Version 2.2). Aktuelle Version: 1.1.3,
Downloadgröße 13 MB, gratis.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.instagram.android

Foto-App Besprechung Android 07 / 2012

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