Geld verdienen mit digitalen Fotos?

Viele Hobbyfotografen träumen davon, mit ihren Aufnahmen auch einmal Geld zu verdienen. Immerhin kann das Fotografieren durch das benötigte Equipment zu einer recht kostspieligen Leidenschaft werden. Nun kann man natürlich die Stellenportale nach Jobs für Fotografen durchsuchen und sich als Quereinsteiger bewerben, um das Hobby zum Beruf zu machen. Das Internet bietet aber auch einige Möglichkeiten, als Hobbyfotograf Geld mit Bildern zu verdienen. Neben der Stockfotografie ist die neuste Entwicklung im Bereich der Microjob-Apps zu verzeichnen.

pixabay.com © jarmoluk (CC0 1.0)
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In den letzten Jahren ist Stockfotografie buchstäblich zu einem Massenphänomen geworden, wie dieser Artikel auf chip.de illustriert. Denn viele leidenschaftliche Fotografen haben nach einigen Jahren mehrere Tausend Bilder angesammelt, für die es keine weitere Verwendung gibt, als sie ab und zu durchzusehen. Warum also nicht die alten Festplatten entrümpeln und die Bilder auf eine der Internetplattformen zum Verkauf hochladen?

Megatrend Stockfotografie

Diese Aussicht ist verlockend und so wundert es nicht, dass die Stockfotografie in den letzten Jahren enorm an Zulauf gewonnen hat – sowohl vonseiten der Fotografen als auch vonseiten der Agenturen und Medienhäuser, die auf die Bilder zurückgreifen. Doch gerade dieser enorme Zuspruch ist auch die Crux für Fotografen, die mit ihren Fotos Geld verdienen wollen. Bei dem Überangebot von Tausenden Bildern, die für jedes nur denkbare Motiv mittlerweile verfügbar sind, braucht man als Fotograf schon etwas Glück, um von Kunden gefunden und ausgewählt zu werden. Die Preise liegen pro Bild meist im Cent-Bereich. Wer mit Stockfotografie Geld verdienen will, sollte also unbedingt auf Masse setzen. Bekannte Stockfoto-Portale sind beispielsweise iStock und fotolia.

Microjobs für Smartphone-Fotografen

Neben der Stockfotografie etabliert sich gerade ein neues Verfahren, das auf Auftragsarbeiten setzt. Kleine Fotoaufträge, Microjobs genannt, werden über Apps von Nutzer zu Nutzer vergeben. Die Voraussetzungen, um als App-Jobber mitzumachen und ein bisschen schnelles Geld zu verdienen, sind denkbar niedrig, denn in den meisten Fällen ist keine besondere Ausrüstung vonnöten – es reicht die Kamera des Smartphones. Meist geht es darum, an bestimmten Orten vorbeizuschauen und dort etwas zu fotografieren. Beispielsweise die Platzierung eines bestimmten Produkts in einem Supermarkt, das Ambiente eines Restaurants zu einer bestimmten Tageszeit oder das Bild einer Giraffe, das man noch von der letzten Safari auf seinem Smartphone gespeichert hat. Pro Bild bekommt man hier, je nach Auftrag, 1-5 Euro. Für wen diese Microjobs nach einem interessanten Nebenverdienst als Fotograf klingen, der sollte sich die Apps Streetspotr und Appjober einmal genauer ansehen.

Aufgegriffen 10 / 2015

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2 Kommentare

Für den schnellen Euro sollte man nicht alles machen und seine Aufnahmen unter Wert verkaufen. Mir ist das zu Inflationär und die Bedingungen oftmals fragwürdig. Jeder muss wissen was ihm seine Aufnahmen wert sind.

von Roland
06. Oktober 2015, 20:56:21 Uhr

immer wieder intressant was man hier so erfährt - auch dieser artikel: kurz knackig informativ. danke für eurer engagement immer!

von Graf Zahl
05. Oktober 2015, 18:10:14 Uhr

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