Bildleiste

Grenzenlose Möglichkeiten

Erste Schritte

Fotografieren ist in und angesagt, in der Sekunde macht es alleine in Deutschland über 1.000 Mal Klick, abertausende Aufnahmen entstehen alleine an einem Tag. Auch, wenn Kameras heute mit immer ausgefeilteren Feautures aufwarten, die auch Einsteigern zu überzeugenden Bildergebnissen verhelfen, so kommt man vielfach um die digitale Bildbearbeitung nicht umhin. Diese bietet grenzenlose Möglichkeiten, zaubern kann sie aber nicht. Der Anwender sollte sich darüber bewusst sein, dass fehlende Bildinformationen auch mit der besten Bildbearbeitung nicht zum Vorschein gebracht werden können.

Bevor digitale Bildbearbeitung zum Tragen kommt, sollten mögliche Korrekturen geplant werden. Dazu ist es notwendig, sich die zu bearbeitende Aufnahme genau zu betrachten. Ist die Aufnahme zu dunkel, stimmt der Bildausschnitt, fehlt es an Farbe – oftmals sind nur wenige Korrekturen angesagt, um die Bildwirkung zu verstärken. Widersprochen werden muss der Ansicht vieler Einsteiger, dass jede Aufnahme bearbeitet werden muss.

Wichtig vor jeder Bildbearbeitung ist es, die Aufnahme in einem verlustfreien Format unter einem neuen Namen zu speichern. Beim Format hat man die Wahl zwischen dem Programmspezifischen oder Programmunabhängigen. Letzteres bietet den großen Vorteil, dass Bilddateien auch mit anderen Programmen geöffnet werden können. Standardmäßig sollten Bildkorrekturen im RGB-Bildmodus durchgeführt werden. Zum einen kommen die Aufnahmen von der Digitalkamera und auch vom Scanner meist im RGB-Modus und zum anderen stehen einem – wie bei Photoshop Elements – nur in diesem Modus alle Funktionen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass man sich in diesem Modus eine lästige und mit Qualitätseinbußen verbundene Umwandlung erspart.

Bildbearbeitung 02 / 2010

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