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Blende 2009 - entschieden

Sensationelle Fotografien – allesamt ausstellungsreif
Hobbyfotografen brillieren auf ganzer Breite

Hobbyfotografen überraschen mit originellen Motiven und
absoluten „Reporter-Qualitäten“

„Blende“-Nachwuchs ausgestattet mit entscheidendem Blick

133 Spitzenpreise im Gesamtwert von über € 35.000,—
55 Sonderpreise für Jugendliche
111 Verlosungspreise

Sonderpreis des Photoindustrie-Verbandes
für die Gesamtleistung einer „Blende“-Nachwuchsfotografin

1. Preis

Sigma Zoomobjektiv 120-300/2,8 DG HSM
CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,—
Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“
(Verlag Markt + Technik)
Goldmedaille und Urkunde

2. Preis

€ 2.500,—
CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,—
Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“
(Verlag Markt + Technik)
Silbermedaille und Urkunde

3. Preis

€ 2.000,—
CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,—
Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“
(Verlag Markt + Technik)
Bronzemedaille und Urkunde

Das mit Spannung erwartete Ergebnis der bundesweiten Endausscheidung des Deutschen Zeitungsleser-Photowettbewerbs steht fest. Mit sensationellen und hochästhetische Fotografien präsentierte sich den Juroren der bundesweiten Endausscheidung die 35. Ausgabe des traditionsreichen Fotowettbewerbs „Blende“, der fester Bestandteil der Fotoszene in Deutschland ist und auch internationales Ansehen genießt.

Zum Hintergrund: Tageszeitungen – flächendeckend über ganz Deutschland – luden ihre Leser zur Teilnahme an „Blende“ ein. Alle Hobbyfotografen waren aufgefordert, zu vorgegebenen Themen Fotografien einzusenden, die für sich sprechen und die die Intensität des Erlebten augenfällig machen. Aus der Runde der regionalen Vorausscheidungen der Zeitungen entstand nach bewährten Regeln aus über 64.000 Einsendungen die Auswahl von rund 3.000 Fotografien für das bundesweite Finale. 133 Spitzenpreise im Wert von über € 35.000,— wurden neben den begehrten „Blende“-Urkunden und -Medaillen vergeben.

Die thematischen Vorgaben bei „Blende 2009“ waren anspruchsvoll verbunden mit einer großen Bandbreite an Variationsmöglichkeiten. Das faszinierende Thema „Die Farbe Grün“ bot eine enorme Bandbreite an denkbaren Motiven. Vom Laubfroschgesicht, der züngelnden Schlange bis zum Amazonas-Panorama, dem grasgrünen Schmutzfleck oder den flaschengrünen Relikten einer durchzechten Partynacht. Tierthemen wie „Ab in den Zoo“ bereichern Fotowettbewerbe, und so auch „Blende“. Hier verstehen es Hobbyfotografen, in besonderer Weise zu brillieren und mit einer „Liebe“ zum Aufgenommenen aufzuwarten, die das Gewöhnliche so einmalig und unverwechselbar macht. Beim Thema „Stadt, Land, Fluss“ ging es darum, das beliebte Spiel fotografisch von A bis Z umzusetzen – entsprechend facettenreich ging es zu. Das Available-Light-Thema „Zwischen Tag und Nacht“ war nichts für „couchpotatoes“ und Langschläfer. Hier galt es, mit wenigen Lichtstrahlen traumhafte Bilder Realität werden zu lassen. So leicht das Thema „Notizen des Alltags“ auf den ersten Blick schien, so schwer war es, im Alltäglichen, das normalerweise nicht von Überraschungen geprägt ist, das Besondere zu finden. Die Herausforderung lag darin, inmitten des Banalen mit dem fotografischen Auge Dinge zu erfassen, die im Alltag normalerweise nicht wahrgenommen werden. Mit „Haarig“ hatten sich die „Blende“-Veranstalter für ein Thema entschieden, bei dem es auch kurios zugehen durfte. Neben der Brustbehaarung war der Seitenscheitel, der die Glatze verdecken soll, genauso gefragt wie die zarten Haare von beispielsweise Raupen. Und als besonderen Anreiz für die Nachwuchsfotografen wurde das Sonderthema „Der letzte Schrei“ ausgeschrieben.

Die Akzeptanz der Themen ergab wieder eine stolze Bilanz für Europas größten Fotowettbewerb mit über 64.000 Aufnahmen, die bei den „Blende“-Zeitungen eingingen. Skeptiker hatten bei der Ausschreibung geäußert, das Themenspektrum würde die Freizeitfotografen überfordern. Weit gefehlt. Die Finaljury der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2009“, die eine beeindruckende Bilderreise erlebte, tat sich angesichts des durchweg hohen Niveaus sehenswerter Fotografien ausgesprochen schwer mit der Preisvergabe. Die Jury kommentierte die zu bewertenden Bildeinsendungen einstimmig: „Die Hobbyfotografie hat im Boom der digitalen Technik auch im gestalterischen Niveau zu einem neuen Höhenflug angesetzt.“ Vor allem in der Spitzengruppe der Plätze eins bis zehn wurde um die Entscheidung, verbunden mit langen Diskussionen und dem Für und Wider einer jeden Aufnahme, sehr gerungen.

Die glücklichen Gewinner der Spitzenpreise bei „Blende 2009“ sind:

1. Platz:

Carlheinz Tömmel, Rhein-Zeitung, „Aufstand der Grünen“ (Die Farbe Grün)

2. Platz:

Harry Laub, Rhein-Neckar-Zeitung, „Silhouette“ (Stadt, Land, Fluss)

3. Platz:

Josef Kister, Fuldaer Zeitung, „Orang-Utan“ (Ab in den Zoo)

4. Platz:

Frank Hebeisen, Main-Echo, „Spiegelung“ (Stadt, Land, Fluss)

5. Platz:

Jürgen Bub, Der neue Tag, „Der fliegende Wilbär“ (Ab in den Zoo)

Der Sieger in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2009“ heißt Carlheinz Tömmel. Seine Aufnahme „Aufstand der Grünen“, die er zum Thema „Die Farbe Grün“ eingereicht hatte, überzeugte die Jury in allen Belangen. Hier steht die Welt tatsächlich auf dem Kopf. Bei einem Showauftritt der Polizei wurden die „Freunde und Helfer“ radschlagenderweise erwischt. Das Bild hat einen nicht zu überbietenden Überraschungseffekt. Es ist ein Indiz dafür, dass der Fotograf über ein großes Reportertalent verfügt. Damit hob sich die Aufnahme von Carlheinz Tömmel aus dem natürlichen Spektrum der Motive deutlich ab und hatte damit den alles überragenden Erfolg. Ausgezeichnet wird Carlheinz Tömmel mit einem Sigma Zoomobjektiv 120-300/2,8 DG HSM, einem CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,—, dem Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“ (Verlag Markt + Technik), Goldmedaille und Urkunde.

Der Zweitplatzierte Harry Laub (Rhein-Neckar-Zeitung) und der Viertplatzierte Frank Hebeisen (Main-Echo) in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2009“ hatten sich des Themas „Stadt, Land, Fluss“ angenommen und beweisen sehr eindrücklich, wie weit das Spektrum der Motive gespannt war. Der exotische Fischer mit seinem filigranen Netz im Gegenlicht ist eine wundervolle Fernreise-Erinnerung, die als Bild alles hat, um als großformatiges Poster gerahmt eine Wand zu schmücken. Diesen Zweck würde auch die großstädtische Stadtkulisse mit den optisch so überaus reizvollen Spiegelungen erfüllen. Es steckt in beiden prämierten Motiven so viel visuell wirkungsvolle Qualität, dass die Grenzen zu professionellen Bildleistungen aufgehoben werden. Moderne Fototechnik im gesamten Workflow – von der Aufnahme bis zum Print – machen das möglich. Ausgezeichnet wird der Zweitplatzierte Harry Laub für seine Aufnahmen „Silhouette“, neben Silbermedaille und Urkunde, mit € 2.500,—, einem CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,— und dem Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“ (Verlag Markt + Technik). Der vierte Platz in der bundesweiten Endausscheidung, den Frank Hebeisen für seine Aufnahme „Spiegelung“ erhält, besteht, neben Medaille und Urkunde, aus einer Minox Digitalkamera DC 1011 Carat, einem CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,— und dem Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“ (Verlag Markt + Technik).

Als schier unerschöpflich erwies sich die fotografische Spielwiese, die sich beim Thema „Ab in den Zoo“ eröffnete. Beste Bilder gab es hier gleich serienweise. Wer hier punkten wollte, dem musste schon ein absolut außergewöhnlicher Schuss gelingen, so wie dem Leser der Fuldaer Zeitung Josef Kister, der von den Juroren, mit dem dritten Platz in der bundesweiten Endausscheidung ausgezeichnet wurde. Bei seinem Foto „Orang-Utan“, so die Juroren stimmt alles in faszinierender Perfektion. Ein berührendes Porträt ist da gelungen, das Respekt vor der „Kreatur“ einflößt. Da ist in der Eindringlichkeit des Gesichtes und dem emotional wirkungsvollen Blickkontakt so etwas wie der Appell zum Artenschutz mit fotografischen Mitteln. Der „Blende“-Fotograf wird mit Bronzemedaille, Urkunde und € 2.000,—, einem CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,— sowie dem Buch „Menschen fotografieren – Der Meisterkurs“ (Verlag Markt + Technik) ausgezeichnet. Ganz anders, aber nicht weniger gelungen: die Aufnahme mit dem Titel „Der fliegende Wilbär“ von Jürgen Bub, Leser des Neuen Tags, zum Thema „Ab in den Zoo“ auf dem fünften Platz, der, neben Medaille und Urkunde, mit einem Tamron Telezoomobjektiv 70-200mm/f2,8 Di, einem CeWe Color Fotobuch im Wert von € 100,— sowie dem Buch „Das Foto“ (vfv Verlag) dotiert ist. Der Vergleich der beiden Bilder macht das Problem der Jury sichtbar. Es mussten sehr schwere Entscheidungen getroffen werden. Nuancen gaben da in der Abwägung den Ausschlag. Der spontane Eisbär-Schnappschuss hätte vielleicht noch besser abgeschnitten, wenn noch etwas mehr vom Kopf zu sehen gewesen wäre. Aber, was heißt in der Fotografie: Was wäre, wenn … Die Bildregie spielt sich bei so einem Schnappschuss im Bruchteil einer Sekunde ab. Treffglück gehört dazu, und das lässt sich nur auf eine Weise erzeugen und vermehren. Der Tipp heißt: fotografieren, fotografieren und immer wieder fotografieren. Das liegt im Trend und deshalb ist Europas größter Fotowettbewerb ein unbedingt sehenswertes Ereignis – wie man allein an den ersten fünf Platzierten der bundesweiten Endausscheidung sieht. Kompliment an alle Teilnehmer und Glückwunsch den Gewinnern.

Die Jugend ist im Fotofieber und die Leistungen der Nachwuchsfotografen bei „Blende 2009“ sind mehr als beachtenswert. Ausgestattet mit dem entscheidenden Blick für den fotografischen Moment, gelingen dem „Blende“-Nachwuchs Aufnahmen, die wahre Highlights für die Augen sind. In der bundesweiten Endausscheidung konkurrierten die Nachwuchsfotografen nicht nur untereinander, sondern auch mit den Erwachsenen um die 133 Preise. Sechs konnten sich hier bei „Blende 2009“ behaupten, wie der 17-jährige Martin Flindt, Leser der Gießener Allgemeinen, der den achten Platz in der bundesweiten Endausscheidung belegt. Zum Thema „Der letzte Schrei“ fiel dem jungen Kreativen ein, dass ein trickreiches Doppelbild die interessanteste Lösung sein könnte. Gedacht, gemacht. Der Bildtitel verrät, worum es hier geht: „Gregor schreit sich selbst an“. Ein Freund führt auf diesem Bild einen herrlich verrückten Selbstdialog.

Begeistert waren die Juroren der bundesweiten Endausscheidung von den zwei Bildserien zu den Themen „Kontraste“ und „Notizen des Alltags“ der Nachwuchsfotografin und Leserin der Tageszeitung Junge Welt, Dailin Spiegelberg (18 Jahre), so dass man sich erneut dafür aussprach und entschied, den Nachwuchs-Sonderpreis des Photoindustrie-Verbandes für die fotografische Gesamtleistung in Höhe von € 500,— zu vergeben. Die Bildautorin versteht es, wie kein anderer, wie sich gute Ideen in vielsagende Bilder umsetzen lassen. „Eine Augenfreude, die belohnt werden muss“, so die Juroren.

Die Flut von über 64.000 Einsendungen, verbunden mit Qualitäten der Extraklasse, unterstreichen den Stellenwert des Deutschen Zeitungsleser-Photowettbewerbs „Blende“, der seine Spitzenposition damit weiter ausbaut und die Veranstalter in ihrem Anliegen, die Amateurfotografie auf breiter Basis zu fördern und ihr ein Forum zu bieten, bestärkt. Nahezu 3.000 Aufnahmen gelangten in die bundesweite Endausscheidung. Nach einem ausgeklügelten Bewertungsverfahren ermittelte die Jury die 133 Preisträger von „Blende 2009“. Darüber hinaus wurden 55 Sonderpreise und 111 Verlosungspreise an Jugendliche bis 18 Jahre vergeben. Verlierer gibt es beim in Europa einmaligen Contest „Blende“ nicht. Als Anerkennung für ihre Teilnahme erhalten alle Teilnehmer der Finalrunde von der Prophoto GmbH den „Blende“-Kalender für 2010 mit zwölf prämierten Bildern aus dem vergangenen Wettbewerb.

Schon jetzt sagen wir: Blende auf zu „Blende 2010“, denn die Schaffenskraft unserer Leser begeistert uns jedes Jahr aufs Neue. Ein weiterer Höhepunkt wird in diesem Jahr die Premiere der neuen Wanderausstellung „Blende“ sein, die erstmalig auf der photokina 2010 vom 21. bis 26. September in Köln zu sehen ist.

Blende Informationen A-Z 02 / 2010

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