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Blende 2008 - Sonderpreise für junge Hobbyfotografen

Kamera gehört zum „digitalen Lifestyle“

Die Jugend fotografiert mit Hingebungskraft, dies machen der Teilnahmerekord bei „Blende 2008“ und die Tausenden Einsendungen augenfällig. Die Kamera ist bei dieser Generation aus dem „digitalen Lifestyle“ nicht mehr wegzudenken. Da bekanntlich intensives Training die Leistung bringt, ist das permanent praktizierte Fotografierverhalten die Grundlage für sehenswerte Bilder. Viel Phantasie ist da im Spiel, Spontaneität, jugendliche Unbekümmertheit und eine gute Portion sympathischer Frechheit. Die „Blende“-Jugend fotografiert sichtbar anders als die Erwachsenen: frischer, schneller und mit erheblichem Spaßfaktor.

Es ist die Bildsprache, aber auch der andere Blick, was ihre Aufnahmen auszeichnet. Oftmals jenseits jeglicher Konvention wird der Auslöser mit großer Verspieltheit, und dennoch gekonnt betätigt. Das Positive überwiegt in den gesehenen und abgelichteten Motiven, die so voll unbekümmerter Lebensfreude sind.

Als die „Blende“-Veranstalter vor über 10 Jahren sich dazu entschlossen, der Jugend ein Forum zu bieten, wussten sie nicht, wohin die Reise geht. Die einhellige Meinung heute: Die Einsendungen der „Blende“-Jugend stellen eine Bereicherung für den Deutschen Zeitungsleser-Photowettbewerb dar. Es ist immer wieder eine Freude, mit welcher Hingebungskraft sich die Jugend mit den gestellten „Blende“-Themen auseinandersetzt.

Fotografieren ist unter Jugendlichen angesagt, und die Zahl derer, die die Fotografie für sich entdecken, wächst stetig. Nach einer Untersuchung vom Institut für Demoskopie Allensbach fotografieren über 70 Prozent aller Jugendlichen. Die Mädchen haben hier die Nase klar vorn - dies wandelt sich erst ab dem 40. Lebensjahr -, sind öfter im Besitz einer Kamera und drücken auch mehr auf den Auslöser als die Jungs. Was die Anzahl der jugendlichen „Blende“-Einsendungen in 2008 anbelangt, so liegt auch hier die weibliche Klientel deutlich vor der männlichen Altersgruppe. Das sind jedoch nur reine Statistiken und Untersuchungen, die nichts über die Kraft der Aufnahmen aussagen, die die „Blende“-Nachwuchsfotografen gleich welchen Geschlechts hervorbringen - und das ist noch von viel größerem Interesse.
 

Blende Informationen A-Z 02 / 2009

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