Bilddatensicherung: Nie wieder Smartphonebilder verlieren

Bilddatensicherung: Nie wieder Smartphonebilder verlieren
Das Smartphone gilt als „Immer-dabei-Kamera“. Mit ihm sind die „Klicks“ in der Sekunde allein in Deutschland – die bei mehr als 2.000 liegen – weiter gestiegen. Unendlich vieles wird mit den kleinen Wunderwerken der Technik fotografiert, wofür man vor ihrer Existenz den Auslöser nicht betätigt hätte. Natürlich möchte man die Aufnahmen nicht nur auf seinem Smartphone haben, sondern auch auf seinem Tablet und PC – am besten drahtlos, inklusive Dienst-Smartphone und alles gleichzeitig. Spätestens am nächsten Morgen stellt sich dann die Frage: Wo sind meine Bilder?

Mit allerlei Mobilgeräten, die mal mit dem Notebook, mal mit dem Computer zu Hause und dann womöglich noch im Büro synchronisiert werden, ist es wahrlich nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Aber nicht nur das. Sehr schnell ist es passiert – gerade, wenn man ein privates und ein Dienst-iPhone hat – dass Datenverlust droht. Anders verhält es sich bei der parallelen Nutzung von einem Android- und iPhone-Gerät. Hier kann davon ausgegangen werden, dass sich die Geräte nicht in die Quere kommen.

Die automatische Synchronisation ist ein Segen für Kalender, Notizen, Mails, für vieles. Wenn das Ganze auch noch drahtlos im heimischen WLAN funktioniert: umso besser! Aber Bilder, die sollen da eben nicht hinein. Abhilfe schaffen Apps, die dafür sorgen, dass die eigenen Bilder nicht verlorengehen, dass sie auf allen Geräten gleichzeitig vorhanden sind.

Apple bietet mit der iCloud beziehungsweise dem Photostream schon eine Lösung – allerdings nur mit beschränkten Möglichkeiten. So lassen sich darin alle mit dem iPad oder iPhone aufgenommenen Bilder automatisch speichern. Sie lassen sich aber nur umständlich gleichzeitig auf dem heimischen Rechner sichern. Und im Ernst: Wer will seine Bilder nur in der Cloud haben, nur mit Internet-Zugang erreichbar?

Es muss also eine Lösung her, die im Idealfall beides vereint: Cloud und gleichzeitige Datenübertragung – eine Erweiterung der Apple-Cloud sozusagen, die auch plattformübergreifend funktioniert. Das gibt es natürlich schon und heißt Dropbox: http://www.prophoto-online.de/iphone-ipad-apps/App-Dropbox-Datenspeicherung-Alles-immer-ueberall-dabei-10005483. Das Ganze hat den Vorteil, dass die Daten nicht nur in die Cloud geladen werden (auf Wunsch auch automatisch), sondern beim nächsten Einschalten des Computers zu Hause (oder des Laptops oder des anderen Smartphones) dort auch wieder heruntergeladen werden – auch wieder automatisch, vergessen gibt es dabei nicht.

Das Ganze ist natürlich nicht ganz so ein Datenvolumenfresser, wie es sich anhört. Die App beziehungsweise das Programm synchronisiert im mobilen Datennetzwerk nur die Daten, die vom User vorher als Favoriten markiert wurden. Der Upload läuft automatisch und man muss sich um nichts kümmern.

Wer lieber per Hand schaufelt und seine Daten nicht einem Cloud-Dienst anvertrauen möchte, kann sich den Umweg über iTunes und anderes ebenfalls sparen und auch da auf bewährte Apps sowie die passenden Programmgegenstücke für den Rechner zurückgreifen. Für Apple-Mobilgeräte bietet sich die relativ kostengünstige App Photosync an: http://www.prophoto-online.de/iphone-ipad-apps/Photosync-App-fuer-iPhone-und-iPad-Bilder-ohne-Kabel-uebertragen-10005406. Diese funktioniert im Prinzip wie die Dropbox, nur ohne Cloud. Sobald sich PC und Smartphone im gleichen WLAN befinden, werden die Daten übertragen – sofern der automatische Austausch gewünscht und eingestellt wurde. Ansonsten lassen sich natürlich von Hand verlesene Daten komfortabel übertragen. Wer es auf die Spitze treiben möchte, kann von Photosync aus auch die Dropbox-Cloud befüllen. Sicher ist sicher.

Für Android gibt es ähnliche Programme. Als besonders einfach zu bedienen hat sich dabei Airdroid erwiesen: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sand.airdroid. Die App gibt es kostenlos und mit dieser lassen sich ganz einfach und vor allem ohne Kabel Daten vom Android-Handy an den heimischen PC übertragen.

Fazit: Möglichkeiten, die Bilder vom Smartphone oder Tablet in Sicherheit zu bringen, gibt es viele, schwer zu bedienen sind sie alle nicht. Die Einrichtung kostet ein paar Minuten Zeit, die allerdings gut investiert ist. Verlorene Bilder sind in jedem Fall unersetzbar.

Digitalfotografie 07 / 2013

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