Bildspeicherung – Cloud, was ist das eigentlich

Bildspeicherung – Cloud, was ist das eigentlich
Den Begriff Cloud haben wir alle schon einmal gehört, doch nicht jeder von uns kann damit etwas anfangen. Dies ist aus unserer Sicht auch irgendwie nicht verwunderlich, denn die Cloud ist etwas schwer Greifbares. Wenn von der Rechnerwolke die Rede ist, stößt so manch einer an seine Vorstellungsgrenzen. Auch, wenn die Vorteile auf der Hand liegen, schließt man deshalb die Cloud für sich aus. Wie alles im Leben bietet die Cloud für den Nutzer aber nicht nur Vorteile. Gerade in Zeiten, in denen beispielsweise Prism ein medienbestimmendes Thema ist, steht man der Cloud sicherlich noch skeptischer gegenüber. Ein weiterer Grund ist natürlich auch, dass man seine Daten, wie Bilder, jemanden anvertraut und darauf baut, dass kein Datenmissbrauch erfolgt oder der Dienst von heute auf morgen nicht abgeschaltet wird.

Nun aber erst einmal zurück, was Cloud eigentlich bedeutet. Cloud, vielfach auch als Cloud Computing bezeichnet, ist ein Netzwerk wie das Internet, auf dem Anwendungen und Daten hinterlegt sind. Der Server, über den alles läuft, befindet sich in einem Rechenzentrum, von dem man oftmals nicht einmal weiß, wo auf dieser Welt er steht.

Der große Nutzen der Cloud ist die Verfügbarkeit von Speicher und Diensten von jedem beliebigem, Eingabegerät mit einer Internetverbindung. Der Anwender hat durch die Cloud die Option, seine Daten, wie beispielsweise Bilder, nicht mehr nur auf dem häuslichen Rechner zu sichern. Die Cloud bietet sich zudem im Urlaub zur Bilddatenspeicherung an. Das erhöht die Datensicherheit und vorbei sind die Zeiten, in denen man sein Notebook und externe Festplatten mit in den Urlaub nimmt, um darauf seine Bilddaten zu sichern, aber auch zu bearbeiten.

Der Vorteil der Cloud ist die grenzenlose Verfügbarkeit von Speicher und Diensten von jedem beliebigen Eingabegerät mit einer Internetverbindung. Ob man an einem Computer in der Wohnung, auf der Urlaubsreise im Internetcafé die gerade aufgenommenen Bilddaten bearbeiten oder ob man am Flughafen vom Tablet aus einen Text zu seinen Fotos schreiben möchte – alles passiert in der Cloud.

Wer die Cloud für sich in Betracht zieht, für den gilt, sich intensiver mit diesem Thema auseinander zu setzen. Nicht alles ist Gold was glänzt und so ist es auch bei der Cloud. So muss man für sich prüfen, wie es mit der Erreichbarkeit des Cloud-Dienstes aussieht, wie es mit der Beschränkung der Dateigröße ist, wie die Übertragungsraten sind und wer beispielsweise der Anbieter ist. Man sollte sich in jedem Fall von Zeit zu Zeit die Mühe machen, das Kleingedruckte zu lesen – Anbieter kommunizieren Änderungen nicht unbedingt. Auch, wenn zahlreiche Cloud-Anbieter einen großen Namen haben, so sollte man – aus unserer Sicht – die Rechnerwolke nicht zur ausschließlichen Bilddatenspeicherung nutzen, denn was ist, wenn dieser Dienst abgeschaltet wird – dann sind alle Bilddaten für immer weg.

Digitalfotografie 06 / 2013

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