Digitale Bilderrahmen weiter auf dem Siegeszug

Emma, Angelina Heer Bildgalerie betrachten

Blende ,"Emma"
Angelina Heer

Digitale Bilderrahmen haben sich in den letzten beiden Jahren vom Nischenprodukt zu einem Senkrechtstarter der Photo- und Imagingindustrie entwickelt. Inzwischen warten digitale Bilderrahmen mit Funktionen auf, die für noch außergewöhnlichere Bilderlebnisse sorgen.

Ob zu Weihnachten oder an Geburtstagen, ob Hochzeitsfeier oder Taufe, digitale Bilderrahmen haben sich zu den beliebtesten Geschenkartikeln rund um das Photo entwickelt. Sie sind absolut einfach zu bedienen und sorgen für Abwechslung bei der Präsentation. Die Aufnahmen landen über integrierte Kartenlesegeräte für alle gängigen Formate oder auch blitzschnell durch die Bildübertragung per Bluetooth auf den Rahmen. Dank integrierter WiFi-Funktion kann man bei manchen Modellen auch direkt auf den Computer oder einige Webseiten zugreifen. Eine Mail-Funktion ermöglicht den direkten Empfang oder Versand von Bildern und informiert, wenn neue Photos eingetroffen sind. So kann man sich auch den Wetterbericht abrufen oder Prints von Bildern bestellen.

Nicht nur Stehbilder, sondern auch Videos können viele der Geräte abspielen. Da ist Musik drin, heißt es bei vielen Bilderrahmen, die einem den passenden Sound im MP3-Format über die integrierten Lautsprecher oder über angeschlossene Kopfhörer liefern. Platz schaffen interne Speicher, die zum Beispiel bei 1 GB bis zu 4.000 Aufnahmen in optimaler Bildschirmauflösung verkraften. Nur einfach ein Stehbild auf dem Rahmen bewundern zu können, ist manchem Photofreak zu wenig. Für ihn warten die Bilderrahmen mit Zoomfunktion, Photorotation und Bildershow auf. Durch unterschiedliche Überblendeffekte wird die Photoschau auch nie langweilig. Der Bequemlichkeit dient die Fernbedienung, mit der sich die Funktionen vom Sessel aus abrufen lassen. Manche digitale Bilderrahmen lassen sich mit Touchscreen-Funktion direkt am Rahmen bedienen. Per Fingerdruck kann man durch die Bilder blättern. Aber auch die Erstellung von Photoshows und deren Betrachtung ist darüber möglich.

Auch bei den Funktionen, wie man sie aus den modernsten Digitalkameras kennt, möchte man bei den Rahmen in nichts nachstehen. So gibt es auch hier schon eine Gesichtserkennungsfunktion, die automatisch Belichtung und Hautton für gelungene Porträts optimiert. Ebenso bietet manches Modell Autokorrekturfunktionen für bessere Bilder, wie die Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, der Optimierung des Teints oder der Belichtungskorrektur - und das alles ohne PC. Photos im Quer- und Hochformat? Kein Problem - der Bilderrahmen dreht sie selbstständig um.

Multifunktionalität ist heute bei vielen Geräten das Schlagwort. Da wollen auch die digitalen Bilderrahmen mithalten. Und so sind sie auch mit Uhr, Kalender und Weckfunktion erhältlich. Dateibeschreibung und Ordnermodus erleichtern die Verwaltung von Bildern. Hat der Bilderrahmen einen integrierten Akku, kann er für einen Ausflug zu Freunden auch einmal netzunabhängig genutzt werden. Ein praktischer Zusatznutzen: Manche digitale Bilderrahmen können auch als Zweitmonitor über den USB-Anschluss an jeden PC oder jedes Notebook eingesetzt werden.

Ihren Boom verdanken die begehrten Geräte nicht zuletzt der ansprechenden Optik. Da haben sich die Hersteller Mühe gegeben, für jeden Einrichtungsstil auch das passende Modell zu bieten. Edel in schwarzer Klavierlack-Optik oder Ebenholz, im modernen Acryl oder schlichtem Weiß. Wer sich beim Aussehen nicht festlegen möchte, der nimmt ein Modell mit Wechselrahmen in den Farben wie Silber, Mahagoni oder beispielsweise Champagner.
 

Digitalfotografie 12 / 2008

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1 Kommentare

Ich habe mich in letzter Zeit auch nochmal etwas umgeschaut. Scheinbar weichen die digitalen Bilderrahmen langsam aber sicher den Tablets. Ich persönlich bin da allerdings skeptisch, da ich nicht glaube, dass Tablets für einen derartigen Dauerbetrieb gedacht sind. Außerdem kosten sie zuviel, als dass man sie für einen simplen digitalen Bilderrahmen nutzen würde. Klar sie haben einige Vorteile, aber ich finde, dass ein Tablet einfach am Ziel vorbeigeschossen ist. Wer sich ein Tablet nur aufgrund der nervigen Stromkabel kaufen will, der findet hier auch simple Tricks zum Verbergen des Stromkabels. Die kosten nichts und bringen das selbe Ergebnis. lg Marc

von Marc
13. Februar 2015, 15:48:13 Uhr

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