Milliarden an Fotos schlummern in Schuhkartons und gehören befreit, um die mit ihnen verbundenen Erinnerungen auch nach außen zu tragen und wieder aufleben zu lassen. Kaum einer kann sagen, er hätte nicht auch einen oder gar mehrere Schuhkartons mit Fotos gefüllt unter seinem Bett, in der Schrankwand oder wo auch immer stehen. Oftmals sind es komplette Auftragstaschen deren Aufnahmen in der freien Zeit in ein Fotoalbum geklebt werden sollten. Aber die fehlende Zeit lässt sie nun im Dunklen schlummern. Zahlreiche Dienstleister bieten heute dem Verbraucher einen Service an, der als Schuhkarton-Scanning bezeichnet wird. Je nach Dienstleister bekommt man seine Aufnahmen in den unterschiedlichen Formaten von 5 x 5 cm bis 13 x 18 cm sowie in allen Zwischengrößen, aber auch größer, im JPEG-Format gescannt. Die Qualität der gescannten Aufnahmen entspricht dabei meist der einer 8 Megapixel-Digitalkamera. Je nach Anbieter bekommt der Verbraucher nicht nur digitale Bilddateien, sondern der Scandienst erstellt auch eine Video-DVD mit musikalischer Untermalung. So können Aufnahmen, die lange Zeit im Dunklen verweilten, in einer Dia-Show direkt auf dem Fernseher oder aber über einen Beamer im Wohnzimmer betrachtet werden. Sind die Aufnahmen einmal digitalisiert, so stehen dem Verbraucher zahlreiche Möglichkeiten offen. Er kann alle Optionen, die die digitale Fotografie bietet, für sich nutzen. Sei es das individuell erstellte Fotobuch, das in der Gunst der Verbraucher steht und immer mehr Anhänger findet, oder aber die zahlreichen Fotofunprodukte - von der Postkarte über den Bierkrug bis hin zum Tischkalender. Gerade für Menschen, die wenig Zeit haben, bietet sich der Service des Schuhkarton-Scanning an. Nennt man Tausende an Aufnahmen sein Eigen, so bietet sich die Anschaffung eines Scanners an. Dieser sollte über eine Durchlichteinheit verfügen, denn so können auch Dias und Negative digitalisiert werden. Diese sollten übrigens einmalig in einer hohen Auflösung digitalisiert werden. Mit jedem Scannen setzt man Dias und Negative unnötigen Belastungen aus, die zu Qualitätseinbußen führen. Für die unterschiedlichen Anwendungen können die digitalen Bilddaten dann heruntergerechnet werden, wobei diese Bilddateien dann entsprechend abzuspeichern sind. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Auch, wenn Papierbilder, Negative und Dias digitalisiert wurden, so sollte man in jedem Fall alles weiter aufbewahren, denn so ist man immer auf der sicheren Seite.