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Mobile Imaging - Cloud Computing

Die Freiheit in der Wolke – Bildspeicherung und Bearbeitung

Fotografen, ob Profis oder engagierte Amateure, stehen technischen Neuerungen und Innovationen absolut offen gegenüber. Das hat unter anderem der Umschwung von der Analog- zur Digitalfotografie gezeigt oder die Begeisterung, mit der die spiegellosen Kameras aufgenommen wurden. Mobile Imaging, das Thema der photokina 2012, erreicht eine neue Dimension und erschließt mit Cloud Computing auch Fotografen eine ganz neue Welt. Anwender profitieren unter anderem davon, dass sie über das Internet auf alle ihre in der Wolke geparkten Fotos, Videos und andere Daten praktisch von überall und von jedem Gerät aus zugreifen können.

Und nicht nur das: Über Cloud kann Software gemietet werden, ohne dass man sie kaufen und auf dem eigenen Rechner installieren muss. Ein Vorteil dieser Nutzungsart ist auch die Garantie, dass einem immer die neueste Version zur Verfügung steht, die ständig upgegraded wird, ohne dass sich der Nutzer darum kümmern muss. Das klingt alles nach einer neuen Wunderwelt – vieles lässt sich schon heute problemlos nutzen, wie die zahlreichen Speicherplatzangebote, die zu günstigen Konditionen für jeden Platzbedarf das Richtige bieten.

Wertvolle Bilddaten einem Unternehmen zur Speicherung zu überlassen, das fürchten viele Fotografen. Das ist verständlich – auch, wenn der eigene Arbeitsplatz keineswegs immer 100-prozentige Sicherheit bietet. Bei der Auswahl zur Speicherung von Daten sollte man aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt zum günstigsten Angebot greifen, sondern zu einem Anbieter, dessen Namen man vertrauen oder der mit entsprechenden Referenzen aufwarten kann. Seriöse Firmen mit Cloud-Angeboten geben auch an, wo ihre Server stehen, auf denen die Daten gelagert werden. Marktuntersuchungen haben gezeigt, dass Interessenten für Onlinespeicher, deutsche oder an zweiter Stelle europäische Standorte bevorzugen.

Als besonders praktisch erweist sich der Online-Speicherplatz vor allem auch auf Reisen, wo man mit der Sicherung der Bilddaten in der Wolke der Gefahr aus dem Weg geht, seine Speicherkarten oder mobilen Speichermedien, wie Laptops, durch Verlust, wie Diebstahl, zu verlieren. Unbedingt empfiehlt es sich, seine Cloud-Speicher mit der nötigen Ruhe am eigenen Arbeitsplatz einzurichten.

Noch ist nicht jede gängige Software, die von Fotografen genutzt wird, in der Wolke präsent. Aber Kreativwerkzeuge wie Photoshop soll es laut Aussage von Adobe noch in 2012 in der Cloud geben. Dort werden Fotografen ihre Werke unter anderem in der 20-Gigabyte-großen Cloud speichern und auch mit anderen teilen können. Auch von anderen Softwareherstellern für Fotografen werden noch in diesem Jahr weitere Cloud-Lösungen zu erwartet.

Mobile Imaging ist eines der zentralen Themen der Foto- und Imagingbranche – in Zukunft wird Cloud Computing sicher noch sehr viel zu bieten haben: Software-Lösungen, die auf Coud Computing basieren, werden so einfach zu nutzen sein, wie es heute noch nicht möglich ist und den Anwendern neue Wege erschließen, ihre Bilder noch intensiver zu nutzen und mit ihnen zu kommunizieren.

Mit Spannung wird erwartet, welche neuen Entwicklungen für die Fotowelt im Cloud Computing auf der photokina in Köln vom 18. bis 23. September 2012 zu sehen sein werden.

Digitalfotografie 02 / 2012

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