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Alarmstufe rot - Leucht-Augen sind nicht…

Das habt Ihr bestimmt schon mal gesehen: Eure Freunde oder auch Haustiere haben auf Fotos leuchtend rote Augen und sehen damit irgendwie blöd aus. Wie passiert so etwas? Es hat damit zu tun, dass die Pupille, also der schwarze innere Kreis im Auge, im Dunkeln größer wird, damit man besser sehen kann. Wenn man dann genau von vorne mit einem Blitzgerät fotografiert, macht man durch die Pupille ein Foto vom sonst verborgenen Inneren des Auges – und das ist rot. Macht jetzt bitte kein Experiment auf kurze Entfernung, das ist nicht gesund!

Es gibt aber ein paar Tricks, um die roten Augen wegzukriegen. Sobald es hell ist, wird die Pupille schnell wieder klein genug, damit es keine roten Punkte gibt. Oft reicht es, wenn man zwei Bilder kurz hintereinander macht: nach dem ersten schließt sich die Pupille und beim zweiten ist alles okay. Fast jede Kamera hat aber eine Einstellung, bei der vor jeder Blitzaufnahme ein paar Mini-Blitze losgehen oder eine kleine helle Lampe leuchtet. Auch dadurch schließen sich die Pupillen etwas und es gibt keinen „Zombie-Blick“.

Für den Fall, dass es doch passiert, kann man die roten Augen am Computer wegzaubern. Viele Programme, mit denen man Bilder bearbeitet, haben ganz einfache Funktionen, die wie von alleine aus roten Augen blaue oder braune machen. Inzwischen gibt es sogar Fotoapparate, bei denen man diese kleine Verschönerung direkt nach der Aufnahme am Display machen kann.

Foto Jugend Ratgeber 06 / 2010

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