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Bildbearbeitung - Rote-Augen-Filter

Alarmstufe Rot: Wieder Zombie-Augen beim Fotografieren geschafft? Damit die beste Freundin damit nicht zur Lachnummer wird, kann man am Computer die Leuchterscheinung verschwinden lassen. Das schaffen viele Bildbearbeitungsprogramme mit ein paar Mausklicks. Meistens muss man dazu das Bild nur etwas am Monitor vergrößern, dann einen Rahmen um das rote Auge aufziehen und den Rote-Augen-Filter auswählen. Und schon ist der Rotstich in der Pupille verschwunden.

Solche Schönheitsfehler sind nicht der einzige Grund, weswegen es sich lohnt, seine Bilder am Computer zu verbessern. Erfahrene Fotografen sagen dazu „nachbearbeiten“. Manchmal macht man sein Foto ganz schnell und merkt gar nicht, dass man den Fotoapparat nicht gerade gehalten hat. Deswegen steht auf dem Bild alles schief. Auch das kann man am PC reparieren, wenn man durch eine Funktion „Drehen“ das Foto gerade ausrichtet. Oder es stört auf dem Bild von der Party jemand an der Seite, der blöde Grimassen schneidet. Kein Problem: schneidet doch zurück, und zwar mit dem Bildausschnitts-Werkzeug. Damit könnt Ihr nachträglich einen neuen Bildausschnitt wählen – und zwar ohne den Clown.

Ganz wichtig sind die Möglichkeiten, dass Ihr die Helligkeit und den Kontrast von Fotos verändert. Bei der Helligkeit ist das klar, Ihr könnt zu helle Bilder dunkler machen und umgekehrt. Kontrast bedeutet, wie stark der Unterschied zwischen den hellen und den dunklen Stellen des Bildes ist. Wenn alles irgendwie gleich hell aussieht, ist der Kontrast gering, das Bild wirkt flau. Gibt es nur helle und dunkle Stellen, ist der Kontrast zu stark. Mit der Kontrasteinstellung kann man das verbessern.

Das wichtigste bei solchen Arbeiten am Computer ist aber immer, dass Ihr erst alle Bilder kopiert, mit denen Ihr arbeiten wollt, damit ihr stets noch Originalfotos in Reserve habt, wenn Euch das Ergebnis doch nicht gefällt.

Foto Jugend Ratgeber 11 / 2010

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