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Die häufigsten Fehler beim Fotografieren

Zwischen einem sensationellen Foto und einem nicht so guten liegen oft nur ein paar Millimeter. Manchmal drängt sich ein kleiner Störenfried ins Bild, der alles ruiniert: ein Finger. Je kleiner die Cam ist, desto leichter kann es passieren, dass man seine Fingerspitze vor der Linse hat, wenn man abdrückt. Eigentlich sieht man das ja auf dem Display, aber wenn’s schnell gehen muss … Es gibt aber ein Mittel, um den Ausrutscher zu vermeiden: Übt an Eurem Fotoapparat oder Eurem Fotohandy in Ruhe, wie Ihr es am besten festhaltet.

Ganz schlecht sind unscharfe Fotos. Bei fast allen Kameras ist es wichtig, dass Ihr vor dem Fotografieren noch schnell die richtige Entfernung zu dem einstellt, was Ihr fotografieren wollt. Das nennt man auch fokussieren. Stimmt die Entfernungseinstellung nicht, werden die Bilder unscharf. Zielt mit dem Display in Ruhe und drückt den Auslöseknopf langsam durch, dann kann die Cam reagieren und macht ein scharfes Bild. Unscharf wirken auch Bilder, die verwackelt sind. So nennen es Fotografen, wenn man den Fotoapparat nicht ruhig hält. Das passiert oft, wenn es nicht hell genug ist. Deswegen ist es besser, bei Dunkelheit das Blitzlicht einzuschalten oder die Kamera auf ein Stativ oder einen Tisch zu stellen.

Ein echt gutes Bild erkennt man an der sogenannten Gestaltung. Das bedeutet, dass man nur das Wichtigste sehen soll, das aber besonders gut. Schlecht ist es, wenn zum Beispiel bei Menschen die Köpfe auf dem Bild nicht ganz drauf sind, man sagt dann, sie sind „abgeschnitten“. Achtet immer darauf, dass über den Köpfen sogar noch ein bisschen vom Hintergrund zu sehen ist. Der zweite Fehler bei der Gestaltung ist oftmals, dass um eine interessante Sache herum zu viel Uninteressantes zu sehen ist. Tastet Euch mit dem Zoom der Kamera ran – oder geht einfach ein paar Schritt näher hin.

Foto Jugend Ratgeber 09 / 2010

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