Freunde vor der Kamera

Blende, Alles easy!, Christina Feist
Blende, Alles easy!, Christina Feist
Die heimlichen Stars vor der Kamera sind immer die liebsten Menschen um einen herum: Familie und Freunde. Wenn Ihr um die Häuser zieht oder einen Ausflug macht, sollte immer eine Kamera oder ein gutes Foto-Handy dabei sein. Die Bilder werden zu Erinnerungen an die schönsten Augenblicke im Leben. Aber werden es auch die schönsten Bilder? Ein paar Tipps können Euch helfen, damit jede Aufnahme zu einem Knaller wird. Geht zunächst einmal immer nahe genug ran, wenn Ihr Menschen fotografiert. Ihr wollt ja den Gesichtsausdruck Eurer Freunde festhalten und nicht die ganze Landschaft im Hintergrund. Passt aber auf dem Display auf, dass nicht irgendjemand so weit am Rand steht, dass nur sein halbes Gesicht zu sehen ist.

Wenn jemand ganz nahe steht und die anderen Personen weiter weg sind, kann es beim Blitzen zu unschönen Aufnahmen kommen. Der ganz vorne wird total weiß geblitzt und sieht aus wie ein Gespenst. Die hinteren sind dagegen zu dunkel. Bei Blitzaufnahmen sollten daher alle ungefähr gleich weit weg sein. Schaltet dazu im Menü der Kamera auch die Funktion gegen „Rote Augen“ ein. Ein kleines Licht oder Vorblitze sorgen dafür, dass die Pupillen später nicht leuchtend rot wie im Horrorfilm aussehen. Wechselt auch zwischen Bildern mit Blitzlicht und solchen ohne ab. In den Menüs kann man einstellen, dass der Blitz Pause macht. Solche Fotos wirken sehr natürlich. Man muss aber aufpassen, dass man nicht verwackelt. Dazu hilft es, die Kamera auf einem Tisch aufzulegen. Noch besser ist natürlich ein Stativ, denn mit diesem könnt Ihr die Kamera viel besser und auch entspannter ausrichten. Manche machen sich übrigens gerne den Spaß und fotografieren den Fotografen, der mit seinen Verrenkungen nicht immer eine gute Figur macht.

Bilder mit Freunden dürfen alles sein, nur nicht langweilig. Wechselt daher die Motive. Immer nur gemeinsam zu posen und sein schönstes Lächeln aufzusetzen, ist öde. Fotografiert Eure Freunde, wenn sie nicht alle in die Linse blicken, sondern miteinander reden oder nur Quatsch machen. Spannend sind auch unterschiedliche Perspektiven: von weit unten oder weit oben. Wechselt vom Quer- ins Hochformat und probiert verschiedene Zoomeinstellungen aus. Mal ganz nah ranzoomen, aber selber etwas wegbleiben und dann wieder in die Weitwinkelstellung zoomen, aber dafür nahe rangehen. Und damit Ihr selbst mit auf den Bildern seid, verwendet die Selbstauslöser-Funktion (Timer). Dazu stellt Ihr die Kamera ab, und sie macht nach ein paar Sekunden automatisch ein Bild. Das sieht später besser aus als die Selbstporträts mit der gedrehten Kamera an der ausgestreckten Hand.

Foto Jugend Ratgeber 08 / 2012

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