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Gewitter aus der Tasche

Nicht immer reicht das Licht von der Sonne oder von Lampen aus, um damit Fotos zu machen. Deswegen gibt es Blitzgeräte. Berufsfotografen, die mit sehr großen Kameras arbeiten, stecken extra solche Blitzgeräte auf ihre Apparate. Kleinere Kameras haben meist einen eingebauten Blitz, der genauso funktioniert. Anders als eine Lampe strahlt ein Blitzgerät nicht dauernd, sondern leuchtet nur ganz kurz auf; so kurz, dass es gerade für ein Foto reicht. Das hat den Vorteil, dass man nicht viel Strom braucht und mit dem kleinen Akku einer Kamera viele Bilder schießen kann.

Moderne Fotoapparate sind ziemlich schlau. Sie erkennen, ob das Licht reicht oder nicht. Und wenn man beispielsweise die Kamera auf „Automatik“ stellt, dann blitzt sie wirklich nur dann, wenn es sein muss. Das tut sie übrigens nicht nur, wenn es dunkel ist, sondern sogar, wenn Ihr bei ganz hellem Sonnenschein Freunde fotografiert. Der Fotoapparat erkennt nämlich auch, wenn zu viel Licht von hinten kommt und zu wenig von vorne. Und damit dann die Gesichter nicht dunkel werden, leuchtet der Blitz sie ein bisschen an.

Wenn Ihr Euch traut, dann schaltet den Blitz an der Kamera zum Beispiel bei einer Party auch einmal aus. Stellt die Kamera ganz ruhig auf einen Tisch und sagt Euren Freunden, sie sollen sich nicht bewegen. Dann werdet Ihr richtig stimmungsvolle Aufnahmen bekommen. Probiert es mal aus!

Foto Jugend Ratgeber 06 / 2010

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Veronika Kulcsar, 16 Jahre, Epiphanie

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Veronika Kulcsar, 16 Jahre