Halloween-Fotos - Im Schattenreich

An Halloween scheiden sich die Geister. Doch egal, ob man die aus Amerika herübergeschwappte Monsterwelle mag oder nicht, fotografisch geben Kürbisse und Kostüme viel her. Aber auch bei den Fotos heißt es „Süßes oder Saures“: Im Schummerlicht Ende Oktober gelingt nicht jeder Schuss auf Anhieb. Ein paar Tipps für tolle Halloween-Bilder:

Halloween - Kürbisse
Kürbisse bei Dunkelheit sind mit ihren leuchtenden Kerzen natürlich das wichtigste Motiv – aber auch etwas knifflig zu fotografieren. In der Automatik-Einstellung will die Kamera nämlich immer ein schönes helles Foto machen und löst das Blitzgerät aus. Die Folge: ein Kürbis, der außen angeleuchtet ist; vom Kerzenglühen dagegen keine Spur. Schaltet im Kameramenü den Blitz ab. Die Einstellung heißt zum Beispiel „Blitz aus“ oder „Blitz forciert aus“. Dann bleibt dem Fotoapparat nur noch das Kerzenlicht. Weil er damit aber lange belichten muss, dürft Ihr nicht verwackeln. Stellt die Kamera auf eine feste Unterlage oder schraubt sie noch besser auf ein Stativ. Damit auch zittrige Finger nicht stören, lasst den Fotoapparat das Bild mit dem Selbstauslöser (Timer) aufnehmen. Ganz einfach: Timer im Menü suchen und einschalten, Kamera abstellen und Auslöser drücken. Dann blinkt ein paar Sekunden ein Lämpchen bis es „klick“ macht. Schon habt Ihr einen wunderschön leuchtenden Grinsekürbis auf dem Display.

Halloween - Hexe
Wenn Ihr abends um die Häuser zieht, solltet Ihr die Kamera oder ein Fotohandy/Smartphone unbedingt dabeihaben. Denkt an volle Akkus, denn nachts wird der Fotoapparat oft blitzen müssen. Geht immer nah ran, damit nicht nur Finsternis auf den Bildern zu sehen ist. Mit einer Einstellung im Blitzmenü gegen rote Augen könnt Ihr verhindern, dass Augen geisterhaft rot leuchten – obwohl, es ist Halloween, wann sonst passt dieser eigentlich unerwünschte Effekt. Probiert einfach beides aus. Wenn Ihr noch lange tolle Erinnerungen von einem Halloween-Abend haben wollt, dann versucht, eine Geschichte zu erzählen. Beginnt damit, wie Ihr Eure Kostüme anzieht und Euch schminkt. Unterwegs zeigt Ihr natürlich, wie Ihr die Leute erschreckt, die die Türen öffnen. Und zum Schluss haltet Ihr mit der Kamera fest, wie die Beute geteilt wird. Eine ähnliche Fotoreportage könnt Ihr schon tagsüber vom Kürbisschnitzen machen.

Haltet von Anfang an alles fest: das Aufmalen des Geistergesichts, das Aushöhlen und schließlich den großen Moment, wenn die Kerze entzündet wird. Wie das gut rüberkommt, wisst Ihr ja jetzt.

Foto Jugend Ratgeber 10 / 2012

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