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Querformat und Hochformat

Fernseher, Computerbildschirme und Kamera-Displays sind alle nicht quadratisch, sondern breiter als hoch. Das hat damit zu tun, dass man es als natürlicher empfindet, ein Bild zu betrachten, bei dem nicht alle Seiten gleich lang sind. Wenn man ein Foto macht hat und den Fotoapparat „normal“ hält, dann entsteht ein Bild im so genannten Querformat. Das heißt, es ist breiter als hoch. Wenn man die Kamera dreht, steht die lange Seite aufrecht. Diese Bilder entstehen im Hochformat.

Beim Fotografieren ist es aber nicht grundsätzlich so, dass Querformat-Bilder besser sind. Es kommt darauf an, was man fotografiert. So wie man einen Malblock drehen kann, kann man es sich aussuchen, welches Format gerade besser passt. Dabei gilt: Für breit angelegte Motive, also etwa einen Urlaubsstrand, die Katze, die sich auf dem Teppich streckt, oder den Regenbogen überm Dach des Nachbarhauses, sind Querformataufnahmen besser. Alles was dagegen hoch aufragt, der Hund der Männchen macht, der Leuchtturm am Meer oder das lange Gesicht Eurer Geschwister, die nicht ausgeschlafen haben, passt besser im Hochformat. Das beste ist aber, Ihr macht immer beides und entscheidet später, was schöner aussieht.

Foto Jugend Ratgeber 09 / 2010

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Anina Harbig, 14 Jahre, Dokumenta

"Dokumenta"
Anina Harbig, 14 Jahre