Tierfotos von Pferd und Co. - Keine Angst vor großen Tieren

Blende, Julia Benninghoven, Fischauge aus der Froschperspektive
Blende, Julia Benninghoven, Fischauge aus der Froschperspektive
Kleinere Haustiere sind die beliebtesten Fotomotive. Hund, Katze oder Kaninchen tapsen ja auch ständig in den eigenen vier Wänden herum. Dort ist der Fotoapparat schnell bei der Hand. Dabei geben auch große Tiere fotografisch richtig was her. Und, wenn es auch noch um Euer Lieblingspferd geht, solltet Ihr umso mehr ein paar Tipps für die besten Tierfotos beherzigen. Große Tiere findet man natürlich auf dem Reiterhof und beim Bauern, aber auch in Wildgehegen, wo sich Hirsche füttern lassen. Oder im Zoo. Je nachdem, wie zutraulich Esel und Co. dort sind, kommt man ihnen mit dem Fotoapparat ganz nahe. Und im Urlaub steht man plötzlich vor einem Kamel, das sich geduldig knipsen lässt.

Kleine Tiere werden zu oft von oben fotografiert, große zu oft von unten. Natürlich solltet Ihr auch einmal den Blick aus der Hocke schräg nach oben auf das breite Maul der Kuh ausprobieren. Und ein Klassiker ist das Grinsen eines Pferdes oder Esels, wenn die Tiere ihre großen Zähne blecken. Natürlicher wirken aber Bilder, die Ihr auf Augenhöhe mit den Vierbeinern macht. So sehen dann auch Fotos zusammen mit Menschen gut aus. Etwa beim Füttern der mächtigen Hirsche über einen dünnen Zaun hinweg. Zutrauliche Tiere, also vor allem Pferde, könnt Ihr auf ein Selbstporträt mit draufnehmen. Entweder klassisch – haltet Euren Freund in einem Arm und streckt die Kamera oder das Smartphone mit dem anderen Arm möglichst weit weg. Oder Ihr lasst Euch fotografieren und gebt natürlich genaue Anweisungen.

Blende, Selina Eckes, Reh
Blende, Selina Eckes, Reh
Eine schöne Perspektive bei Pferden ist der Blick aus dem Sattel über den Kopf des Tieres hinweg auf die Landschaft oder auf andere Pferde. Solche Bilder solltet Ihr natürlich nur machen, wenn Ihr sattelfest seid und das Pferd steht. Ihr müsst ja mindestens eine Hand freihaben. Macht Serien vom Alltag auf der Koppel oder im Stall. Wenn Ihr da fotografiert, kann es sein, dass der Blitz aufgrund der Lichtverhältnisse aktiv wird. Diesen solltet Ihr lieber ausschalten, denn Tiere erschrecken sich vielfach bei Blitzlicht und zudem sehen solche Fotos meist auch noch besser aus. In Ställen ist die Luft meist warm und feucht. Kalte Kameras beschlagen sofort und machen keine scharfen Bilder. Wärmt den Fotoapparat also vorher in Eurer Jacketasche auf.

Da man sein Lieblingstier gerne ständig um sich herum hat, könnt Ihr von Euren Aufnahmen eine Collage basteln. Das geht elektronisch über die Bilddienstleister, die Vorlagen in unterschiedlichen Formaten anbieten, oder Ihr druckt die Aufnahmen auf dem Fotodrucker oder über einen Fotokiosk aus und klebt sie auf eine große Pappe. Was auch toll kommt sind Fotoposter, die Euren Liebling ganz groß herausbringen und in jedem Zimmer ein toller Blickfang sind.

Foto Jugend Ratgeber 04 / 2013

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