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Peinlicher geht’s nicht! Vorsicht mit Euren Bildern…

Es ist nur ein kurzer Moment: Einmal blöd geschaut, die Zunge rausgestreckt oder den Mittelfinger hochgehalten. Schon habt Ihr Euch selbst fotografiert oder einen guten Freund oder jemanden, den Ihr gar nicht leiden könnt. Solange das Bild nur auf dem Fotoapparat gespeichert ist oder Ihr es Euch nur alleine anschaut, ist die Sache ja noch lustig. Aber schon beim Herumzeigen gehen die Probleme los: Nicht jeder findet es witzig, wenn ihn andere Leute in peinlichen Posen sehen. Das kann ganz schnell zum Mobbing werden, wenn man als Loser dasteht.

Ganz übel wird es, wenn solche Bilder durchs Internet geistern. Viele Jungs und Mädchen sind Mitglied in sozialen Netzwerken im Internet. Das ist okay, wenn man die Spielregeln einhält. Total daneben ist es aber, peinliche Fotos ins Internet zu stellen oder rumzumailen. Was mal im Internet steht, kriegt man dort nämlich kaum wieder raus. Dann hilft keine Entschuldigung beim Lehrer nach der Klassenfahrt: Wenn er unrasiert und mit der Kippe in der Hand online ist, bleibt er es. Dass das Riesenärger gibt, ist mal klar.

Und auch Fotos von Euch selbst können Euch irgendwann einholen, zum Beispiel, wenn Ihr einen Job haben wollt. Viele Chefs suchen inzwischen nach den Namen von Bewerbern im Internet. Wenn dann ein Foto auftaucht, auf dem Ihr mit verdrehten Augen auf einer Fete abhängt und ausseht, als könnt Ihr nicht bis drei zählen, dann ist der erste Eindruck auch der letzte. Das Vorstellungsgespräch könnt Ihr Euch sparen.

Foto Jugend Ratgeber 08 / 2010

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Jana Vetten, 12 Jahre, Chipsmund

Blende ,"Chipsmund"
Jana Vetten, 12 Jahre