Kuscheltiere als Fotomodels

© Blende, Walfgang Niklas, Teddy liest
© Blende, Walfgang Niklas, Teddy liest
Viele, und nicht nur die ganz die Kleinen, haben ein Kuscheltier – bevorzugt einen Teddy – als engen Wegbegleiter. Dieser ist auf Reisen immer mit von der Partie und erlebt das Gleiche wie Ihr selbst. Ihr redet mit ihm, vertraut ihm ganz viel an und an Einschlafen ist ohne den treuen Begleiter nicht zu denken. Dass dieser für Euch ein angesagtes Fotomotiv ist, versteht sich ganz von selbst. Lasst Euch nicht beirren, auch wenn Euch Freunde und/oder Erwachsene dafür womöglich belächeln. Wir animieren sogar dazu, dass Ihr Euer Kuscheltier fotografiert – diese Aufnahmen erzählen Geschichten mit einer großen Portion Emotionalität. Ja, und mit diesen Aufnahmen könnt Ihr ganz viel machen. Ihr könnt sie beispielsweise auf Papier ausgeben und diese könnt ihr in Eurem Kinderzimmer aufhängen und/oder aber zum Beispiel in Euer Tagebuch einkleben. Eine weitere Option ist eine Collage als großes Poster mit ganz vielen bildlichen Impressionen von Eurem Kuscheltier. Eine ganz tolle weitere Idee ist eine Bildergeschichte in Form eines Fotobuches von Eurem Kuscheltier. Wer fit mit dem Internet ist, der kann auch einen „bärenstarken“ Auftritt beispielsweise bei Instagram machen. Ihr seht, die Möglichkeiten sind schier grenzenlos.

© Blende, Michael Hendel, Teddy Brumm
© Blende, Michael Hendel, Teddy Brumm
Voraussetzung für all das ist natürlich ein Aufnahmegerät. Das kann ein Smartphone ebenso sein wie eine Kompaktkamera oder aber eine Kamera mit Wechseloptik. Fotografiert Ihr mit dem Smartphone, dann schaut Euch auch einmal bei den Foto-Apps um. Mit diesen könnt Ihr tolle Effekte und/oder einmalige Rahmen zaubern. Fotografiert Ihr mit einer Kamera, so bieten nahezu alle Modelle beeindruckende Filter mit denen Ihr die Bildaussage unterstützen könnt.

© Blende, Hürgen Muß, Stupsi (56 Jahre alt)
© Blende, Hürgen Muß, Stupsi (56 Jahre alt)
Wichtig bei Euren Aufnahmen ist, dass Euer Kuscheltier im Mittelpunkt steht. Wenn Ihr eine Kamera mit Zoom habt, dann aktiviert diesen und zoomt den Begleiter näher heran. In Abhängigkeit von der Bildaussage müsst Ihr natürlich auch das Umfeld mit einbeziehen. Spielt am besten mit der Perspektive. Das bedeutet auch den Standpunkt ändern. Also ein Stückchen weiter nach links beziehungsweise rechts, oder ab in die Hocke. Löst immer wieder aus – im Nachhinein könnt Ihr ja die beste Aufnahme auswählen. Wichtig ist, dass Ihr Euer Kuscheltier scharf ablichtet. Aktuelle Kameras bieten hier die Option, über das Display festlegen zu können, wo die Schärfe im Bild liegen soll. Schaut einmal, ob Eure Kamera über dieses Feature verfügt. Ihr müsst dann einfach mit dem Finger dort aufs Display drücken, wo sich beispielsweise Euer Teddy befindet. Beim Bildformat – die Rede ist vom Hoch- und Querformat oder aber vom Quadratischen – müsst Ihr schauen, welches am besten geeignet ist. Wegen der besseren Bedienbarkeit neigt man beim Fotografieren mit dem Smartphone zum Hochformat. Unseren menschlichen Sehgewohnheiten entspricht dieses Format aber eigentlich nicht. Das quadratische Bildformat erlebt übrigens gerade eine Wiedergeburt, was wir auf die Foto-Apps zurückführen.

© Blende, Lauren Rosenbusch, Zurückgelassen
© Blende, Lauren Rosenbusch, Zurückgelassen
Wenn Ihr mit Eurem Kuscheltier unterwegs seid, so habt immer ein Auge darauf und vergesst es nicht versehentlich. Dies war kürzlich einem Kind passiert und die Eltern starteten einen großen Aufruf. Ein Erwachsener hatte den Teddy gefunden, ganz viele Bilder gemacht und ins Internet gestellt. Die Bilder verbreiteten sich wie im Flug und viele Wochen später hielt das Kind seinen Kuschelbären wieder in den Händen. Der Finder hatte übrigens das Leben des Bären fotografisch festgehalten, so dass das Kind wusste, was sein Teddy in der Zwischenzeit erlebt hatte.

Foto Jugend Ratgeber 02 / 2016

22 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden