Papierbilder im Retro-Look - Quadratisch, praktisch, gut

Papierbilder im Retro-Look
Wer dachte, dass die digitale Welt mit ihren elektronischen Displays die Papierbilder überflüssig machen und diese gar von der Bildfläche verschwinden würden, wird seit geraumer Zeit eines Besseren belehrt. Papierbilder sind gefragt wie schon lange nicht mehr und Untersuchungen zeigen, dass Nachwuchsfotografen – also Ihr – diese Papierbilder besonders liebt. Das verwundert uns nicht wirklich, denn Bilder auf Papier haben schlichtweg eine ganz andere Wirkung, sie sind greifbar, nicht so flüchtig wie die digitale Welt mit ihren Klicks und beispielsweise einmal aufgehängt immer erlebbar und dementsprechend präsent. Papierbilder sind es, die in Euren Zimmern nicht nur an Wänden, sondern ebenso an Türen und Decken anzutreffen sind – mal wohlgeordnet und dann wieder kreuz und quer. Sie in einen Rahmen zu packen ist dabei, so unsere Beobachtung, nicht zwingend notwendig. Sehr verbreitet ist die Anbringung direkt an der Wand oder aber auch an Drähten mitunter mit Wäscheklammern befestigt. An diesen Bilderwänden geht es lebendig zu, da sieht man was Euch lieb ist und welche Ereignisse Euch wichtig sind. Der Mensch als visuelles Wesen braucht diese Papierbilder, die ihn umgeben und Geschichten erzählen, da geht es Euch nicht anders als den Erwachsenen.

Bildformate gibt es mit 9 × 13 cm, 10 × 15 cm, 20 × 30 cm etc. unendlich viele. Aktuell erlebt das quadratische Papierbildformat seine Wiedergeburt nach dem Motto „Quadratisch, praktisch gut“. Die Rede ist vom sogenannten Retro-Look, denn dieses Format stammt aus der analogen Zeit, und zwar der Zeit, als Polaroid Sofortbildkameras sehr weit verbreitet waren und mit ihnen intensiv fotografiert wurde. Man legte in diese Kameras eine Kassette mit einer festen Anzahl an Papierbildern ein und mit jedem Auslösen spuckte die Kamera sofort ein fertiges belichtetes Papierbild – deshalb auch Sofortbild – aus. Dieses Sofortbild, das lange Zeit durch die Digitalisierung der Fotografie nicht mehr einen so großen Zuspruch hatte, erlebt seit zwei, drei Jahren seine Wiedergeburt. Mit Fuji und Polaroid gibt es zwei Anbieter für Sofortbildkameras. In Deutschland sehr verbreitet sind übrigens die von Fuji.

Nun aber zurück zum Papierbildformat – Retro ist angesagt und diesem Trend folgen die sogenannten Bilddienstleister und haben das quadratische Papierbild in ihr Sortiment aufgenommen. Sehr praktisch finden wir auch die Sammelboxen, in denen man – je nach Anbieter – beispielsweise 16, 25, 32, oder 50 Bilder aufbewahren kann. Diese Box, in der die Papierbilder wunderbar geschützt sind, ist so klein und handlich, dass sie in jeder kleineren und größeren Tasche Platz findet. Natürlich ist so eine Box auch eine wunderbare Geschenkidee für wenig Geld – da kostet eine einzelne Pizza beim Italiener oftmals deutlich mehr. Etliche Bilddienstleister bieten die Möglichkeit der Beschriftung. Es werden unterschiedliche Schriftarten sowie -größen angeboten und die Ausrichtung bestimmt man selbst. Wir finden die Option mit der Beschriftung richtig klasse, denn so kann man beispielsweise die Jahreszahl ebenso auf den Papierbildern hinterlegen wie irgendwelche Sprüche oder aber die Namen von Personen. Einige der Bilddienstleiser bieten Euch zudem die Option, dass Ihr Farbfilter einsetzen könnt. Mit ihnen lässt sich beispielsweise der Retro-Look verstärken.

Foto Jugend Ratgeber 11 / 2015

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