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Individuell erstellte Fotobücher - Die Erfolgsstory geht in die nächste Runde

Dieses Produkt will und muss man haben • Beliebtes Weihnachtsgeschenk • Fotografischer Nachwuchs begeistert • Zwischen Frauen und Männern kein signifikanter Unterschied • Steigender Absatz • Fotobuch-Assistenten überaus praktisch • Große Auswahl an Formaten

Individuell erstellte Fotobücher sind ein noch recht neues Produkt der Foto- und Imagingbranche. „Verbraucher sind voller Begeisterung – dieses Produkt will und muss man haben, und man will es auch verschenken“, so der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, Christoph Thomas. Inzwischen gehören individuell erstellte Fotobücher mit zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Fragt man bei den Dienstleistern nach, so laufen die Maschinen schon jetzt auf Hochtouren. Mit jedem Tag nimmt die Anzahl der Fotobuchbestellungen zu. „Kurz vor Weihnachten stoßen die Dienstleister fast an ihre Kapazitätsgrenzen“, wie Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, berichtet.

Statistiken belegen, dass Menschen, die das individuell erstellte Fotobuch für sich entdeckt haben, sozusagen zum Wiederholungstäter werden – dann bleibt es auch nicht bei einem Fotobuch pro Jahr. Mehr als 60 Prozent der über 2.000 Befragten gaben in der Verbraucherumfrage der Prophoto GmbH
100-prozentige Tochtergesellschaft des Photoindustrie-Verbandes – an, innerhalb eines Jahres bis zu zehn Fotobücher erstellt zu haben. Ein individuelles Fotobuch innerhalb eines Jahres erstellten 22 Prozent der Befragten, 17 Prozent der Befragten gaben an, zwei Fotobücher und 9 Prozent der Befragten gaben an, drei Fotobücher innerhalb eines Jahres zu erstellen. Nach der Verbraucherumfrage der Prophoto GmbH liegt kein signifikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen vor. Der fotografische Nachwuchs ist begeistert vom individuell erstellten Fotobuch. 28 Prozent der unter 20-Jährigen gaben an, innerhalb eines Jahres ein individuelles Fotobuch realisiert zu haben, 15 Prozent dieser Altersgruppe fertigten innerhalb eines Jahres zwei und 7 Prozent drei Fotobücher innerhalb eines Jahres.

„Zu beobachten ist zudem“, so der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, Christoph Thomas, „dass Verbraucher, die mit Spiegelreflex- und kompakten Systemkameras fotografieren, verstärkt auf individuell erstellte Fotobücher setzen, da sie hier ihre Aufnahmen wirkungsvoll in Szene gesetzt wissen.“ Fragt man bei den Dienstleistern nach, so sind in diesem Jahr Fotobücher mit echtem Fotopapier besonders gefragt. Recht neu im Markt sind Fotobücher mit 3D-Cover, die den faszinierenden Effekt ohne 3D-Brille entfalten.

„Welche Erfolgsstory das Fotobuch ist, zeigt sich auch in den Absatzzahlen“, so Christoph Thomas. Seit etwas mehr als sechs Jahren ist es möglich, zu einem kleinen Preis eigene Fotobücher zu gestalten. 150.000 individuell erstellte Fotobücher wurden in 2005 verkauft – in 2010 waren es 5,7 Millionen Stück und für 2011 darf mit weiterem Wachstum in diesem Segment gerechnet werden.

Jeder kann Fotobücher gestalten. Überaus praktisch sind die sogenannten Assistenten. Diese gestalten in Windeseile das Werk. Man muss lediglich das Format, den Seitenumfang und die Bilder auswählen, die ins Buch sollen. Wem nicht gefällt, was der Assistent gestaltet hat, der kann natürlich kreativ eingreifen und Bilder löschen, verkleinern oder vergrößern. Vom Assistenten vorgegebene Textfelder müssen natürlich mit Inhalt gefüllt werden. Hier heißt es, lieber einmal mehr Korrektur zu lesen, damit sich kein hässlicher Fehler einschleicht.

Plant man, das selbstgestaltete Fotobuch zu verschenken, so ist ein Thema Pflicht. Dieses hängt natürlich davon ab, was einen mit der beschenkten Person verbindet. Ist es der vergangene Urlaub, die Familie, die Liebe zur Natur, zum Garten und Sport oder zum Kochen. Wie wäre es also mit dem eigenen Kochbuch, das natürlich Familienrezepte enthalten muss? Sehr beliebt in den Familien mit Kindern sind sogenannte Jahrbücher, die zum Beispiel die Großeltern erfreuen. Und der Verbraucher sollte nicht nur an diese denken, sondern auch an den Nachwuchs. Im erwachsenen Alter freut sich dieser, wenn er von den Eltern Fotobücher aus Kindertagen überreicht bekommt. Damit es später keinen Streit unter den Kindern gibt, sollte man die Fotobücher in der Anzahl der Kinder fertigen.

Fotobücher werden in unterschiedlichen Formaten mit variierenden Seitenzahlen angeboten. Wichtig ist, dass man über einen gewissen Bilderfundus verfügt, aus dem man auswählen kann. Weniger ist manchmal mehr. Die Aufnahmen sollten nicht zu klein abgebildet werden. Unscharfe, dunkle oder zu helle Bilder haben in einem Fotobuch nichts verloren. Wenn der Assistent die Warnung ausspricht, dass die Aufnahme von der Auflösung her zu klein ist, dann sollte sie im Fotobuch auch keine Beachtung finden.

Deutschland / Europa / Welt 11 / 2011

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