Vom Smartphone zum individuell erstellten Fotobuch

Vom Smartphone zum individuell erstellten Fotobuch
Smartphones erfreuen sich einer ungebrochen hohen Nachfrage, was einen Absatz von 20 Millionen Smartphones in 2012 in Deutschland wahrscheinlich macht, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes. Verbunden damit ist, dass die Zahl der Aufnahmegeräte und die Zahl der „Klicks“ in der Sekunde weiter rasant wachsen, denn Smartphones gelten als „Immer-Dabei-Kameras“. Auch, wenn die Bildqualität mit der von hochwertigen Kompaktkameras, mit kompakten Systemkameras und Spiegelreflexkameras beispielsweise, allein schon wegen der kleineren Optik nicht Schritt halten kann, so ist sie aber inzwischen so gut, dass immer mehr Smartphone-Fotografen die individuell erstellten Fotobücher für sich entdecken, so Christoph Thomas. Die Nachfrage bei den Bilddienstleistern hat ergeben, dass mittlerweile über 20 Prozent der Fotos in individuell erstellten Fotobüchern von Smartphones stammen. Weiteres Wachstum ist garantiert, denn immer mehr Bilddienstleister bieten inzwischen auch Fotobuch-Apps an, über die es ein Kinderspiel ist, individuell erstellte Fotobücher im Handumdrehen direkt am Smartphone oder auch Tablet entstehen zu lassen, so der Photoindustrie-Verband.

Der Trend vom Smartphone zum individuell erstellten Fotobuch zeigt aber auch, so Christoph Thomas, wie wichtig, trotz aller digitalen Vernetzung, für Verbraucher das gedruckte Bild auf Papier ist. Den Fotobuchassistenten sollte man jedoch nicht austricksen, so der Photoindustrie-Verband. Gibt dieser an, dass die Bildgröße für das gewählte Format nicht ausreichend ist, so sollte man ihm glauben und nicht künstlich hochrechnen. Das Ergebnis sind verpixelte Aufnahmen, die die Freude über das individuell erstellte Fotobuch mindern. Für 2012 erwartet der Photoindustrie-Verband einen Absatz von 6,7 Millionen Fotobüchern, was einem Wachstum von 4,7 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Deutschland / Europa / Welt 11 / 2012

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