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Weltweiter Foto- und Imagingmarkt in 2011 auf hohem Niveau
Gute Aussichten für 2012

Zusätzliches Wachstumspotenzial dank photokina 2012

Weltweit 4,4 Milliarden Aufnahmegeräte im Einsatz • Weltweiter Kameraabsatz mit plus ein Prozent zum Vorjahr • Objektive, Stative, Taschen besonders gefragte Zubehörprodukte • Foto- und Imagingmarkt in Europa zweigeteilt • Russland und Osteuropa mit deutlichem Wachstumsplus • Deutschland das Land der Fotografen • photokina Umsatzmotor der Foto- und Imagingbranche

Der weltweite Foto- und Imagingmarkt wartet, nach ersten Hochrechnungen der GfK, in 2011 mit einem Wertvolumen von rund 133 Milliarden Euro auf, was einer Steigerung von knapp vier Prozent zu 2009 entspricht. „In 2011 wurden weltweit, nach ersten Schätzungen der GfK, trotz der Umwelt- und Naturkatastrophen in Japan und Thailand, 140 Millionen Digitalkameras (plus 1 Prozent zu 2010) verkauft, die das Aushängeschild der Foto- und Imagingindustrie sind“, so der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, Christoph Thomas. Rund 13 Prozent aller weltweit verkauften Digitalkameras sind Spiegelreflexkameras und kompakte Systemkameras, die das Zubehörgeschäft mit Objektiven, Stativen und Taschen beflügeln.

Für den Gesamtfoto- und Imagingmarkt warten Russland und Osteuropa mit deutlichem Wachstumsplus zum Vorjahr auf. Dieses hohe Wachstum ist mit darauf zurückzuführen, dass diese Länder in 2010 stärker unter der weltweiten Wirtschaftskrise zu leiden hatten. Für Deutschland – wo sich der Foto- und Imagingmarkt schon seit Jahren auf extrem hohem Niveau befindet – wird zum Vorjahr ein Wachstum von rund drei Prozent von der GfK prognostiziert. Einbrüche werden von der GfK für Südeuropa – zum Beispiel Griechenland, Italien, Spanien – erwartet, die derzeit im Fokus der europäischen Finanz- und Schuldenkrise stehen.

In Deutschland entwickelt sich der Foto- und Imagingmarkt überaus erfreulich. „Die Millionenmarke“, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, „bei Spiegelreflex- und kompakten Systemkameras wird mit 1,02 Millionen Stück in diesem Jahr geknackt.“ Nach ersten Hochrechnungen wird für 2011 mit einem Abverkauf von 890.000 Spiegelreflexkameras (Vorjahr 880.000) und 130.000 kompakten Systemkameras (Vorjahr 80.000) gerechnet. Nach ersten Hochrechnungen wird für Deutschland in 2011 ein Absatz von 1,52 Millionen Objektiven erwartet. Dies entspricht in der Menge einer Steigerung von nahezu sieben Prozent zu 2010. Für den Wert kann nach derzeitigen Hochrechnungen zu 2010 in 2011 eine Zunahme von nahezu 15 Prozent auf 465 Millionen Euro ausgewiesen werden.

Unter Einbeziehung von Kamerahandys, Smartphones und Camcordern sind weltweit über 4,4 Milliarden Aufnahmegeräte in Gebrauch, in Europa knapp eine Milliarde Aufnahmegeräte. Täglich entstehen Milliarden an Aufnahmen und Videos für private und berufliche Zwecke. In Westeuropa sind 2011 nach ersten Hochrechnungen knapp 270 Millionen Aufnahmegeräte hinzugekommen. Alles Produkte, die auf der photokina unter dem Begriff „Picture Capturing“ zusammengefasst sind und die den Facettenreichtum der Foto- und Imagingbranche ausmachen. Es gibt kaum einen Lebensbereich, in den die Fotografie oder fotografische Verfahren nicht schon längst Einzug gehalten haben.

„Die Foto- und Imagingindustrie ist mit der Absatzentwicklung ihrer wichtigen Produktsegmente in 2011 sehr zufrieden und blickt optimistisch in das Jahr 2012, das mit der photokina als Ordermesse zusätzliche Impulse setzen wird“, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes. Die photokina, die in 2012 vom 18. bis 23. September in Köln ihre Tore öffnet, ist mit ihren innovativen Impulsen der internationale Umsatzmotor der Foto- und Imagingbranche.

Deutschland / Europa / Welt 12 / 2011

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