photokina 2008 - Wichtiger Impulsgeber für den Photo- und Imaging-Weltmarkt

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Wie der Photoindustrie-Verband und die GfK bekannt gaben, wurden im Jahr 2007 weltweit rund 776 Millionen Bildaufnahmegeräte - picture capturing devices - verkauft, aufgeteilt in 629 Millionen Kamerahandys (camphones), 21 Millionen Camcorder sowie 126 Millionen Digitalkameras. Digitale Spiegelreflexkameras erreichten knapp die Schwelle von 10 Millionen Stück. Das Wachstum gegenüber 2006 betrug damit 17 Prozent.

Weltweit dürften rund 325 Millionen Digitalkameras, 60 Millionen Camcorder und 1,59 Milliarden Kamerahandys in Gebrauch sein, davon in Europa etwa 123 Millionen Digitalkameras, 17 Millionen Camcorder und 419 Millionen Kamerahandys.

In über 50 Prozent der europäischen Haushalte befindet sich laut Photoindustrie-Verband und GfK inzwischen mindestens eine Digitalkamera, mit Potenzial für weitere Steigerungen. Im europäischen Markt für Bildaufnahmegeräte wurden 2007 insgesamt rund 203 Millionen Geräte verkauft. 45 Millionen davon sind Digitalkameras, 6 Millionen Camcorder sowie 152 Millionen Kamerahandys.

Europa verteidigt seine Position als der größte Markt weltweit für Digitalkameras neben Amerika. Von den 45 Millionen in West- und Osteuropa abgesetzten Digitalkameras waren mehr als 3 Millionen digitale Spiegelreflexkameras.

Das Wachstum im Photo- und Imagingmarkt wird ganz wesentlich von Digitalkameras beeinflusst, besonders vom Absatz digitaler Spiegelreflexkameras. Diese ziehen zusätzliche Käufe im Zubehörgeschäft, bei Wechselobjektiven und Blitzgeräten oder Kamerataschen beispielsweise, nach sich. Der Welt Photo- und Imagingmarkt ist im Volumen um 12 Prozent gewachsen.

Der aktive Umgang mit Photographien veranlasst immer mehr Verbraucher, Photos über die verschiedenen Printmöglichkeiten in Papierformat ausdrucken zu lassen. Vor allem die individuellen Photobücher stehen in der Gunst der Verbraucher. Alleine über 6 Millionen Exemplare dieser attraktiven Mehrwertprodukte wurden europaweit von den Photofinishern und Dienstleistern im Digitaldruck produziert. Aber auch die Präsentation der digitalen Aufnahmen über digitale Bilderrahmen liegt bei den Verbrauchern voll im Trend. Diese haben sich zu besonderen Verkaufsrennern mit exorbitanten Zuwachsraten entwickelt. So lag der Umsatz in Europa mit digitalen Bilderrahmen in 2006 noch bei 45 Millionen Euro. In 2007 wurde laut Photoindustrie-Verband und GfK bereits ein Umsatzvolumen von über 100 Millionen Euro erreicht.

Wenige Monate vor der photokina 2008, der World of Imaging in Köln, präsentiert sich die Photo- und Imagingindustrie in glänzender Verfassung mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr, aber auch mit positiven Erwartungen auf die Zukunft. Die Digitalisierung der Photographie war und ist Motor zur Entwicklung zahlreicher neuer Produkte, die sich dem geänderten Verhalten der Konsumenten bei der Nutzung von Bildern angepasst haben. Die Bedeutung der Photographie wächst, sie ist wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und der industriellen Fertigung ebenso wie beispielsweise in medizinischen Bereichen.
 

Deutschland / Europa / Welt 05 / 2008

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