photokina - Weltweit wichtigste Order- und Kommunikationsplattform

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Nachdem der weltweite Foto- und Imagingmarkt in 2009 seit über zehn Jahren erstmals einen leichten Rückgang verzeichnen musste, stehen die Prognosen für 2010 weltweit wieder klar auf Wachstum – auch, wenn einige Länder wirtschaftlich vor extremen Herausforderungen stehen. Foto und Imaging sind heute so vielfältig wie noch nie und wer sich die neuen beziehungsweise weiterentwickelten Produktsegmente und ihre wachsende Bedeutung vor Augen führt, dem wird schnell bewusst, welches Potenzial unsere Branche auch künftig vorzuweisen hat. Der Foto- und Imagingmarkt befindet sich weltweit nun schon seit Jahren auf einem extrem hohen Niveau – zu analogen Zeiten war daran nicht zu denken.

Nach den ersten drei Monaten des laufenden Jahres darf, bei zurückhaltenden Prognosen für 2010, von 133 Millionen verkauften Kameras weltweit ausgegangen werden. Dies entspricht einem Plus von zwei Prozent zu 2009. Damit pendelt sich der Absatz an Kameras auf extrem hohem Niveau ein. Spiegelreflexkameras und Systemkameras mit Wechseloptik stehen weltweit in der Gunst der Verbraucher und dürften in 2010 mindestens zehn Prozent in der Menge ausmachen. Hier müssen wir uns vor Augen führen und herausstellen, dass zu keinem früheren Zeitpunkt so viele Kameras mit Wechselobjektiven weltweit verkauft wurden.

Die Lust der Verbraucher, ihr Fotoequipment weiter professionalisieren zu wollen, zieht zusätzliche Käufe, auch im Zubehörgeschäft bei Wechselobjektiven, Blitzgeräten, Stativen und Kamerataschen, nach sich. Analog zum anhaltenden Boom und dem weiter steigenden Absatz an Spiegelreflexkameras beziehungsweise Systemkameras mit Wechseloptik sind hier weltweit Absatzsteigerungen im zum Teil zweistelligen Prozentbereich auszumachen.

Erfreulich ist nicht nur die Mengen-, sondern außerdem die Wertentwicklung. Hochpreisige Produkte lagen in Deutschland, aber auch in anderen Ländern 2009 in der Gunst der Verbraucher und auch 2010 setzt sich dieser Trend fort. Wir registrieren außerdem eine zunehmende Preisstabilität in vielen Foto- und Imagingbereichen, was sich natürlich auch auf die Innovationsfreude unserer Branche, aber auch auf den Handel positiv auswirken wird.

In über 66 Prozent der westeuropäischen Haushalte befindet sich inzwischen mindestens eine Digitalkamera, in Japan sind es 67 Prozent und für Amerika können wir 75 Prozent ausweisen. Anders als zu analogen Zeiten haben heute mehrere Familienmitglieder eine Kamera, die verstärkt zum Personalproduct wird. Enormes Wachstumspotenzial für die Foto- und Imagingbranche liegt in Osteuropa, denn hier befindet sich nur in 30 Prozent der Haushalte eine Kamera.

In den zurückliegenden Jahren hat sich, dank der Innovationsfreude unserer Branche, das Verbraucherverhalten gewandelt. Wurde man früher mit seiner Kamera und seinem Equipment gewissermaßen alt, so erfolgt seit der Digitalisierung alle drei bis fünf Jahre eine Neuanschaffung. Verbraucher möchten von den neuen Features, wie HD, Touchscreen, GPS und beispielsweise 3D, profitieren und ihre Ausrüstungen professionalisieren.

Es sind die Bild- und Videoaufnahmen und der aktive Umgang mit Bildern und Videos, die den Foto- und Imagingmarkt ausmachen und ihm eine enorme Wertschöpfung garantieren. Unsere Aufgabe besteht nicht darin, uns zurückzulehnen, sondern zu kommunizieren, was mit Foto und Imaging heute alles möglich ist. Die photokina 2010 als weltweite größte Messe der Foto- und Imagingbranche mit ihren über 1.300 Ausstellern, aber auch mit ihrem beispiellosen Rahmenprogramm trägt dazu bei, die vielfältigen Themen nach außen zu tragen. Das generiert nicht nur Interesse, sondern auch Absatz.

Deutschland / Europa / Welt 05 / 2010

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