Guido Mangold - Fotografien 1958 bis heute

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Guido Mangold: Selbstportrait mit Marta, Bonn, 1961

Noch bis zum 22. Juli 2012 präsentiert das Kurpfälzische Museum in Heidelberg Fotografien von Guido Mangold

Guido Mangold, geboren 1934 in Ravensburg und heute in Ottobrunn bei München ansässig, zählt zu den renommiertesten deutschen Landschafts- und Magazinfotografen nach 1945. Ursprünglich zum Konditor ausgebildet, entschied er sich bald für die Fotografie und studierte bei Otto Steinert an der Werkkunstschule Saarbrücken und der Folkwang Schule in Essen. Seine frühen Schwarzweißaufnahmen der Industrielandschaften im Ruhrgebiet sind noch vom strengen grafischen Stil seines Lehrers geprägt. In der Folgezeit entwickelt er im Auftrag für die Illustrierten Quick, twen, Jasmin, Geo und Art seine charakteristische Handschrift, die formale Strenge und einfühlsame Beobachtungsgabe miteinander verbindet. Mangold gilt u.a. als Entdecker des legendären Covergirls Uschi Obermaier, die er mehrfach für twen ablichtete.

Weitere Porträtserien sind den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art, wie George Segal, Duane Hanson, Alex Colville, Joseph Beuys oder Georg Baselitz, gewidmet. Aber auch Politiker, wie John F. Kennedy, Konrad Adenauer oder Willy Brandt, hat Mangold in psychologisch eindringlichen Bildern festgehalten, die über die Tagesaktualität hinaus ihren zeitlosen Wert behalten haben. Landschaftskompositionen, die auf vielen seiner Reisen in Europa, Asien und Amerika entstanden, beschließen den Parcours.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum München zeigt das Kurpfälzische Museum insgesamt 130 Farb- und Schwarzweiß-Fotografien, die eine beispiellose fotografische Karriere über 50 Jahre dokumentieren.

Zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag Schirmer / Mosel erhältlich.

Weitere Informationen: http://www.museum-heidelberg.de/servlet/PB/menu/-1_l1/index.html

Fotoausstellungen 06 / 2012

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