Natalie Pelosi - It ain’t me, babe

Natalie Pelosi aus der Serie IT AIN'T ME, BABE, ©2007 Bildgalerie betrachten

"Natalie Pelosi aus der Serie IT AIN’T ME, BABE, ©2007"

Die Galerie der Spichern Höfe in Köln präsentiert noch bis zum 9. April 2009 die Ausstellung „It ain’t me, babe“ mit Fotografien von Natalie Pelosi.

Trotz subjektiver Perspektive, aber ohne sich auf eine bestimmte persönliche Vergangenheit zu lehnen, erzählt sie in poetischen Bildern und Verknüpfungen von Einsamkeit, Angst und der Suche nach Freiheit. In meist düster, beklemmend gehaltenen Bildern wird der Betrachter in eine Unterwelt der Gefühle versetzt, immer auf der Suche nach einem Ausgang. Wie ein geheimer Blick bestimmt gebrochenes Licht ihre intimen Fotografien. Es erhellt ihre poetischen Szenen, fokussiert den Körper mit seiner wie eingefroren wirkenden Umgebung und verlagert den Raum in eine melancholisch abgeschottete Sphäre. Hierin ist die Fotografin selbst die Protagonistin und breitet metaphernreich ihre Emotionen aus. Sie spürt dabei das Geheimnis der unbewussten Verdichtungen der Seele auf und visualisiert sie im Changieren zwischen Schärfe und Unschärfe, zwischen Licht und Dunkel oder in pointierten Farben wie dem kräftigen Rot einer Bettdecke. Das einfallende Licht, ein Spot aus dem Unbekannten, beleuchtet nur kleine Partien des Körpers oder des Interieurs und erzählt von einer gedanklichen Reise ins Vergangene. Latente, unscheinbare Narrationen werden greifbar und verschwinden im selben Moment. Natalie Pelosis Arbeit lässt sich wie ein Storyboard des Beharrens auf die stetige Suche nach einem eigenen inneren Zusammenhang lesen.

Weitere Informationen: www.spichern-hoefe.de/.
 

Fotoausstellungen 03 / 2009

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