Der geteilte Himmel

bei Eriwan, Armenien 1995 Bildgalerie betrachten

"bei Eriwan, Armenien 1995"
Prof. Roman Bezjak

Bis zum 16. Mai 2007 ist in der „Fotogalerie im Hause Bohl“ in Eisenach die Ausstellung „Der geteilte Himmel“ mit Photographien von Prof. Roman Bezjak zu sehen. Es sind nicht Träume, die Roman Bezjak ins Bild setzt, sondern das Erwachen danach. Und die Hoffnung darauf, dass der Himmel nicht länger geteilt bleibt. Ein Stoff also, über den sich faustdicke Romane schreiben ließen. Wer photographiert, sucht den exemplarischen Augenblick. Er spiegelt das Zeitgeschehen auf einem Gesicht, in einem Blick, in der Art, wie einer seine Hände faltet, seine Mütze trägt oder sein Gewehr. Roman Bezjak war zwischen 1991 und 2001 in Bukarest und Baku, in Bischkek und Berg-Karabach, Eriwan und Etschmiadsin, Kabul und Kostroma, auch in Sofia, Tiraspol, Duschanbe, Buchara und Kattowitz unterwegs und hat die Zeichen des Zerfalls, den Aufbruch der neuen Zeit, das Errichten von Macht und Ohnmacht photographiert. Die Signale der Hoffnung wie die Spuren der Enttäuschung in der allmählichen Wiederkehr des landläufigen Alltags. Es sind Stoffe für Romane, die diese Bilder so eindrucksvoll, so einleuchtend vor uns ausbreiten. Verschwiegene Bilder sind darunter und beredete; einprägsame Charakterköpfe und anmutige Landschaftsskizzen; Porträts und Reportagen; spontane Blicke auf Land und Leute und systematische Erkundungen der sozialen und gesellschaftlichen Wirklichkeit. In Roman Bezjaks Bildern ist die Wahrheit mit den Augen greifbar. Weitere Informationen: http://www.photoschule.com/Event/2007_maerz/.
 

Fotoausstellungen 03 / 2007

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