Die „verbotene Stadt“ in Wünsdorf – Schwarz-Weiß-Fotografie par excellence

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© Andreas Neubauer, Schallplatten am Fenster

Die „verbotene Stadt“ in Wünsdorf – Schwarz-Weiß-Fotografie par excellence, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, die vom 14. Februar bis zum 27. April 2015 in der Europäischen Akademie Sankelmark in Oeversee (Schleswig-Holstein) zu sehen ist. Gezeigt werden beeindruckende Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die während eines Fotoworkshops der Leica Akademie in Zusammenarbeit mit dem Leica Store Berlin im geschichtsträchtigen Ort Wünsdorf entstanden sind.

Wünsdorf, etwa vierzig Kilometer südlich von Berlin gelegen, war von 1910 bis 1994 Militärstandort. Die Sowjetarmee, über den längsten Zeitraum Nutznießer des architektonisch facettenreichen Ensembles, baute Wünsdorf ab 1945 zum größten sowjetischen Militärstandort der DDR aus. Als die Sowjetarmee schließlich 1994 abzog, schwand auch die Bedeutung des Ortes. Heute leben hier nur noch etwa 6.000 Menschen. Die vom Verfall bedrohten, ungewöhnlichen Räumlichkeiten liegen nahezu ungenutzt brach.

Die ausgestellten Fotografien der sieben Berliner Fotografen und Teilnehmer des Workshops (Holger Fehsenfeld, José Giribás, Lothar Koch, Andreas Neubauer, Bodo Philipp, Vivian J. Rheinheimer und Karl Georg Wolf) unter der Leitung von Udo Zell (Leiter Leica Akademie) sind mit der Leica M Monochrom, der weltweit ersten digitalen Schwarz-Weiß-Kamera im Kleinbildformat, entstanden. Ausgestattet mit einem speziell für diese Anwendung entwickelten Sensor, ermöglicht die Leica Messsucherkamera eine herausragende Bildqualität, die sich in faszinierenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen widerspiegelt.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Leica Akademie (Wetzlar), Hahnemühle Fine Art GmbH (Dassel) und dem Fach-Fotozentrum Brieke (Frankfurt) mit Unterstützung von Leica Fotograf Heinz Teufel realisiert.

Änderungen vorbehalten.

Fotoausstellungen 02 / 2015

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