Fotobücher: 7 Tipps für bessere Foto-Jahrbücher

© PhotoBox
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Das Jahr neigt sich dem Ende und wieder einmal haben sich auf Kameras, Smartphones, Speicherplatten und Computern viele schöne Bilder angesammelt. Um diese Werke angemessen zu präsentieren, eignet sich nichts besser als ein Foto-Jahrbuch. Wir haben 7 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Werk schöner und schneller gestalten können.

1. Sparen Sie Zeit mit einem passenden Buchtyp

Bei allen Fotobuch-Herstellern können Sie ein Foto-Jahrbuch gestalten. Einige wie CEWE und Pixum bieten spezielle Layout-Vorlagen, die sich auf die Jahreszeiten beziehen. Damit geht die Gestaltung deutlich schneller von der Hand. Auch für den Einband bieten einige Fotoservices eine spezielle Jahrbuch-Variante. Bei PhotoBox etwa bekommt man ein Buch, in dem die Jahreszahl groß aus dem Cover ausgestanzt ist (siehe Abbildung).

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Wer ein spezielles Jahrbuch möchte, kann aus einer breiten Palette an Fotobuch-Produkten von etwa 10×15 cm bis hin zu DIN A3 Quer verschiedenste Größen wählen. Wir empfehlen mindestens A4, denn in 365 Tagen hat sich meistens einiges an Bildern angesammelt, die ein kleines Fotobuch kaum ausreichend präsentieren kann.

Neben der Größe muss man sich außerdem für ein Herstellungsverfahren entscheiden. Echtfotobücher – manchmal auch Premium-Bücher genannt – verfügen über relativ dicke Seiten, die auch über die Doppelseite hinweg plan liegen. Digitaldrucke dagegen haben in der Regel eine Klebebindung und wirken daher wie konventionelle, gedruckte Werke aus dem Buchhandel. Schauen Sie sich am besten Musterbücher an, um zu entscheiden, welche Variante Ihnen besser gefällt. Ein wichtiger Aspekt kann dabei helfen: Echtfotobücher können bei den meisten Fotoservices nur maximal 100 Seiten umfassen und sind dann sehr schwer und dick. Digitaldrucke werden dagegen bis zu über 400 Seiten angeboten. Wobei wir aus unserer Fotobuch-Praxis sagen können, dass selten mehr als 100 Seiten zusammen kommen.

2. Sortieren Sie bereits im Laufe des Jahres

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Im nächsten Schritt empfehlen wir, die besten Aufnahmen fürs Buch herauszusuchen. Das geht zum Beispiel mit Hilfe von Fotoverwaltungs-Modulen innerhalb der kostenlos herunterladebaren Fotobuch-Software. Alternativ empfehlen wir Programme wie Adobe Lightroom, die auf die Sortierung und Bildoptimierung spezialisiert sind.

Wer am Ende eines Jahres alle Bilder für das Jahrbuch auf einmal sichten muss, der ist als fleißiger Hobbyfotograf gut beschäftigt. Wir empfehlen daher, auch schon unterjährig – beispielsweise ein Mal pro Monat oder Quartal – die besten Aufnahmen herauszusuchen und in einem eigenen Jahrbuch-Ordner zu speichern. Dort lohnt es sich übrigens, Unterordner für die einzelnen Monate anzulegen.

3. Finden Sie eine passende Grundstruktur

Sind die Aufnahmen herausgesucht, sollten Sie sich vor der eigentlichen Buchgestaltung einen Gesamtüberblick verschaffen und überlegen, wie Sie Ihr Werk gliedern möchten. Wollen Sie ihr Fotobuch nach Monat, Jahreszeit oder Ereignissen wie etwa Geburtstagen oder Urlaub(en) strukturieren? Entscheiden sie nach ihrem persönlichen Geschmack. Ein Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht.

© CEWE
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Was auch immer Sie wählen: Gut ist, wenn Sie Ihr Strukturprinzip durch entsprechende Designelemente unterstützen. Bei einer Gliederung nach Monaten etwa sollten Sie die Monatsnamen zu Beginn eines jeden hübsch gestaltet einfügen. Noch besser ist eine passend layoutete Kapitel-Startseite, zum Beispiel für den Frühling mit hellem Grün und einem blühenden Baum.

4. Gestalten Sie passend zur Jahreszeit

Um Ihr Layout noch besser den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen, bieten die meisten Fotobuchprogramme eine breite Auswahl an Hintergründen und Clip-Arts. Achten Sie dabei darauf auf, dass die Farben zu denen der Fotos und der Jahreszeit passen. Warme Farben wie Gelb und Rot eignen sich eher für den Sommer, kalte wie Blau eher für den Winter.

5. Bereichern Sie Ihr Buch mit Text

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – dennoch ergänzt ein Text eine Fotoseite häufig sehr gut. Das kann etwa eine kurze Beschreibung, ein witziges Zitat einer Familienfeier oder das erste Wort ihres neuen Familienmitgliedes sein. Achten Sie dabei auf Rechtschreibung und Tippfehler, denn sonst ärgern Sie sich nach Erhalt des fertigen Werkes.

6. Nehmen Sie Fehlermeldungen ernst

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Beim Foto-Jahrbuch verwendet man häufig Bilder von verschiedenen Aufnahmegeräten. Manche wie etwa Smartphones verfügen jedoch unter Umständen nicht über eine ausreichende Auflösung, um die Bilder in hoher Qualität im Buch drucken zu können. Glücklicherweise warnen die meisten Fotobuch-Programme bei potenziellen Qualitätsproblemen. Nehmen Sie diese Hinweise ernst! Um die Qualitätswarnung verschwinden zu lassen reicht es, wenn Sie ein Foto einfach kleiner darstellen. Es muss nicht komplett herausgenommen werden.

7. Lassen Sie eine zweite Person zur Abschlusskontrolle prüfen

Vier Augen sehen besser als Zwei: Kontrollieren Sie vor der Bestellung Ihres Jahrbuchs ein letztes Mal ihr Layout auf eventuelle Fehler. Es ist nichts ärgerlicher als ein Tippfehler auf dem Einband oder in einer wichtigen Überschrift. Am besten lassen Sie – vor allem in punkto Rechtschreibung – noch eine zweite Person gegenlesen, denn die eigenen Fehler findet man häufig nicht.

Fotobuch selbstgemacht 11 / 2015

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