Fotobuch – Die eigene Sammlung dokumentieren

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Es gibt viele Gründe, seine Sammlung mit Fotos zu dokumentieren und in einem eigenen Fotobuch zusammenzustellen. Zum einen ist es natürlich für einen Sammler schön, seine besten Stücke in dieser Form präsentieren zu können. Man braucht sich nicht abschleppen und kann sie zu Tauschbörsen und Treffen Gleichgesinnter mitnehmen und sie unkompliziert Interessierten zeigen. Ein wichtiger Punkt, seine wertvolle Sammlung zu fotografieren und in einem Fotobuch festzuhalten, ist auch die Dokumentation für einen Schadensfall.

Ob Diebstahl, Beschädigung oder Verlust durch Wasser oder Brand – Fotos dienen als wichtige Unterlage für den Nachweis des Verlustes gegenüber Polizei und Versicherungen. Die Fotografien sind oft der einzige Beweis, dass man das Sammlerstück im Besitz hatte oder in welchem Zustand es war. Hinzu kommt, dass die Polizei anhand der Fotografien in einem Fotobuch auch ganz klar Zuordnungen treffen kann, wenn Diebesgut sichergestellt wird.

Aber auch um auf der Suche nach Parallelstücken oder Ergänzungen zur Sammlung seine Bilder kompakt mitnehmen zu können, ist das Fotobuch eine ideale Lösung. In einem Fotobuch kann man die Bilder der einzelnen Sammlerstücke übersichtlich darstellen und mit Texten, wie Namen, Herkunft, Kaufdatum und Wert, versehen. Kommen neue Stücke zu der Sammlung dazu, kann man kostengünstig das Buch auf seinem Computer mit der schon vorhandenen Datei erweitern und ein Fotobuch mit einer größeren Seitenzahl neu produzieren. Denn Fotobücher gibt es in unterschiedlichsten und verschiedensten variablen Seitenzahlen, wie zum Beispiel von 26 bis 154 Seiten.

Bei sehr umfangreichen Sammlungen, wo man mit 154 Seiten nicht auskommt, sollte man eine inhaltliche Trennung vornehmen. Aus optischen Gründen ist es sicher empfehlenswert, ein Fotobuchformat zu wählen und das beizubehalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann die Dateien seiner Fotobücher auch nicht nur auf seinem Computer speichern, sondern auch noch auf einem Onlinespeicher in der Cloud, also im Internet. Auf diese Weise kann man für den Katastrophenfall auch seinen kompletten Hausstand dokumentieren und ist zumindest im Versicherungsfall nicht in Beweisnot.

Die Sammlung – ob es Münzen, Briefmarken oder Kameras sind – muss für die Dokumentation erst einmal gut fotografiert werden. Dafür sollte man sich auch Zeit nehmen. Für bestimmte Sammlerstücke, wie zum Beispiel Münzen oder Briefmarken, die ja ungefähr immer die gleiche Größe haben, ist es sinnvoll, eine kleine Aufnahmefläche oder einen Aufnahmetisch anzuschaffen, an dem man die optimale Belichtung voreinstellen kann und nicht bei jedem neuen Foto alles neu installieren muss.

Bei manchen Sammlergegenständen muss man bei Dauerlicht darauf achten, dass sie nicht zu lange der Wärme ausgesetzt sind. Briefmarken zum Beispiel vertragen zu starke Hitze über einen längeren Zeitraum nicht besonders gut. Gerade für Sammlerstücke, die aus schwierig zu fotografierenden Materialien sind, ist die Digitalfotografie ein Segen. Denn hier kostet, nicht wie früher in Analogzeiten, das Material schon Geld, sondern man kann immer wieder neue Hintergründe und Lichtsituationen ausprobieren, um die optimale Darstellung seiner Sammlerstücke herauszufinden.

Gute Bilder und eine ansprechende Gestaltung des Fotobuches finden nicht nur als sachliche Unterlage ihren Sinn, sondern der Sammler kann sich immer wieder an der gelungenen Zusammenstellung seiner schönsten Stücke freuen.

Fotobuch selbstgemacht 03 / 2012

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