Fotobuch bequem auf einem Mobilgerät erstellen

Beispieleditor
Heute führen viele Wege zum selbstgestalteten Fotobuch. Eine Gestaltungsoption sind Fotobucheditoren auf Mobilgeräten, wie etwa dem iPad. Damit kann man zum Beispiel schon im Urlaub mit der Erstellung eines Fotobuches beginnen oder abends bequem auf dem Sofa daran arbeiten.

Die Fotobuch-Anwendungen sind in den App-Stores von Apple beziehungsweise Google in der Regel kostenlos von den großen Fotobuch-Druckdienstleistern erhältlich. Die Suche nach dem Firmennamen des eigenen Lieblings-Fotoservices führt oft schnell zum Ziel. Bei manchen Herstellern sind jedoch gleich mehrere Apps zu finden. Dann sollte man darauf achten, die für das jeweilige Gerät geeignete herauszusuchen. Wer über ein Tablet, wie das iPad oder ein Nexus10, verfügt, hat mit einer entsprechenden Tablet-App mehr Möglichkeiten als mit der Handy-Variante. Hinzu kommt natürlich auch die Displaygröße, die für das Tablet spricht.

Während man bei den Smartphone-Apps meist nur die Bilder vollformatig auf einer Seite anordnen und nur kleine Buchformate wählen kann, bieten Tablet-Apps mittlerweile ausgewachsene Fotobuch-Editoren. Alternativ zu den bekannten Fotoservices gibt es auch einige Anbieter, die ihre Dienste nur über Apps anbieten. Allerdings sind dort oft nur kleine Formate erhältlich. Bei den Fotobuchservices dagegen kann mittlerweile bei den meisten die ganze Palette an Fotobüchern auch vom Mobilgerät aus geordert werden. Wessen Lieblings-Fotobuchdienstleister noch keine App anbietet, der verfügt vielleicht schon über einen Online-Editor, der im Webbrowser aufgerufen werden kann. Ein solcher funktioniert als Notlösung meist auch vom Tablet aus.

Viele Fotobucheditoren speziell für Tablets verfügen mittlerweile über genauso viele Gestaltungsmöglichkeiten wie die Software für den Computer. Da kann man etwa aus vielfältigen Layoutvorlagen und Rahmeneffekten wählen oder aus zahlreichen Hintergründen den passenden heraussuchen. Allerdings unterscheiden sich die Apps von Anbieter zu Anbieter noch stark. Manche setzen mehr auf einfache Bedienung und bieten dafür weniger Gestaltungsmöglichkeiten, andere setzen auf die Kombination von schneller Erstellung und vielen Funktionen.

App Store
Sogar Möglichkeiten zur Bildbearbeitung, wie etwa das Vergrößeren von Details, sind bei einigen integriert. Die Buchgestaltung macht auf dem Tablet sogar in mancher Hinsicht mehr Spaß als am Computer, da die Bilder nun ein bisschen wie früher im Einklebe-Album mit der Hand auf der Seite bewegt werden können. Bei einigen Anbietern können auch ClipArts ausgewählt und auf die Seite gezogen werden, wie früher die Klebebildchen. Schön ist, dass Aufnahmen per Fingerspreizen größer und kleiner gezogen werden können. Etwas frustrierend können aber Layouts sein, die eine genaue Ausrichtung der Objekte erfordern. Das geht auf dem eher kleinen Display der meisten Tablets dann doch schwieriger als am Computerbildschirm. Auch bei sehr umfangreichen Büchern sollte ein entsprechend leistungsfähiges Tablet eingesetzt werden, sonst macht die Erstellung wenig Freude.

Übrigens: Wer Fotos von der Kamera und nicht vom Mobilgerät selbst in seinem Fotobuch verwenden möchte, muss sie zunächst aufs Tablet überspielen. Das ist bei vielen Modellen gar nicht so einfach, da ein eingebauter Kartenleser oder USB-Slot zum Direktanschluss der Kamera in der Regel fehlt. Stattdessen wird ein als Zubehör erhältlicher Kartenleser/Kamera-Connector (beim iPad) oder ein spezielles Zusatzkabel (USB-OTG bei Android) benötigt. Mit modernen Kameras oder speziellen Speicherkarten können die Aufnahmen auch direkt per WLAN aufs Mobilgerät übertragen werden. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass sie in hoher Auflösung und nicht als verkleinerte Version überspielt werden. Vor allem bei größeren Büchern reicht sonst die Auflösung nicht für ein gutes Druckergebnis. Wer weder Zubehör zum Auslesen noch WLAN hat, dem bleibt als Lösung noch das Herunterladen der Fotos auf den PC und dann dort das Abspeichern in Online-Festplatten-Diensten wie Dropbox. Diese bieten in der Regel eine App für Mobilgeräte, aus der heraus die Fotos aufs Tablet übertragen werden und dann im Fotobuch verwendet werden können. Auch hier sollte auf eine Übertragung in Originalauflösung und nicht als verkleinerte Version geachtet werden.

Ist das beherzigt, kommt das gedruckte Fotobuch in gewohnter Qualität im Anschluss an die Bestellung nach einigen Tagen wie üblich per Post. Wer sein Werk schon im Urlaub ordert, findet es vielleicht sogar schon im Briefkasten, wenn er selbst wieder nach Hause kommt.

Fotobuch selbstgemacht 01 / 2014

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1 Kommentare

Das ist schon eine sehr wichtige Angelegenheit geworden, dass die Webseiten kompatibel sind mit dem Smartphone. Ich habe es gleich mal ausprobiert, ob es auch mit meinem Lieblings Online Fotoservice auch funktioniert und es klappt. Denn hier erstelle ich sehr gerne meine Fotobücher: http://www.smartphoto.de/produkte/fotobuecher.

von Udo_liebt_Fotografieren
26. Juli 2014, 16:36:12 Uhr

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