Fotojahrbuch - Ein absoluter Trend

Fotojahrbuch - Ein absoluter Trend
Wenn es allein um die vielfältigen Möglichkeiten der Bildausgabe geht, so leben wir heute in einer grandiosen Zeit. Das individuelle Fotobuch gehört aus unserer Sicht zu einer der genialsten Erfindung – alle, die Ihre Bilder früher noch in Alben klebten, werden uns sicherlich zustimmen, denn wie schnell war das Bild schief eingeklebt oder man hatte sich verschrieben. Fragt man bei den Anbietern von Fotobüchern nach, so sagen sie, dass Fotojahrbücher absolut im Trend liegen.

Mit dem Jahreswechsel ist stets ein Rückblick auf die Highlights der letzten 12 Monate verbunden, die vielfach auch bildlich festgehalten wurden. Spätestens wenn man sein Bildarchiv aufruft und sich die Aufnahmen des zurückliegenden Jahres anschaut, wird man feststellen, dass man nicht nur viele Aufnahmen gemacht hat, sondern wie erlebnisreich das Jahr doch war. Das Fotojahrbuch – und das Erkennen immer mehr Verbraucher – bietet die große Chance, die Highlights – auch die kleinen – in einem Werk bündeln zu können, so dass man auch Jahre später beim Durchblättern nicht nur weiß, wann was war, sondern die Erinnerungen wieder wachrufen kann.

Sichtung der Aufnahmen

Bevor man ans Werk der Fotobuchgestaltung geht, sollte man zunächst seine Aufnahmen sichten und für sich festhalten, welche Ereignisse in dem Fotojahrbuch auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Man sollte aus unserer Sicht auch den kleinen beziehungsweise ungewöhnlichen Dingen Beachtung schenken, denn diese sind es, die unser Leben bereichern. Das kann die Radtour ebenso sein wie die Autopanne, die üppige Apfelernte, die Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden, der mit Grippe im Bett liegende Partner oder der Tag, an dem der Schneefall nicht aufhören wollte. Wichtig ist es, die Momente, die das Jahr ausgemacht haben, auszuwählen. Der Urlaub spielt da natürlich auch eine Rolle, aber sicherlich eine untergeordnete, denn von diesem gibt es möglicherweise schon ein Fotobuch mit allen Impressionen.

Gliederung und Hintergründe des Fotojahrbuches

Auf der Hand liegt es, das Fotojahrbuch nach Monaten zu gliedern. Hat man bei der Sichtung seiner Aufnahmen jedoch festgestellt, dass es Monate ohne Bilder beziehungsweise nennenswerte Ereignisse gibt, so macht die Gliederung nach Jahreszeit möglicherweise mehr Sinn. Empfehlenswert ist, das Fotojahrbuch mit einem Inhaltsverzeichnis zu beginnen. Hier kann man nur Text ausführen – das ist aber langweilig. Viel schöner ist es doch, hier schon das Highlightbild des Monats beziehungsweise der Jahreszeit abzubilden. Damit man später beim Blättern des Fotojahrbuchs auch erkennt, wann ein neuer Monat beziehungsweise eine neue Jahreszeit beginnt, empfiehlt sich eine spezielle Übersichtsseite zu entwerfen, die einen bereits einstimmt. Das können im Herbst beispielsweise am Boden liegende Blätter sein oder im Januar das Feuerwerk, mit dem das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt wurde. Mit den Hintergründen, die man auch selbst entwerfen kann, hat man zusätzlich die Option, die einzelnen Monate beziehungsweise Jahreszeiten voneinander abzugrenzen. Bei den Hintergründen sollte man darauf achten, dass sie von den Bildmotiven nicht ablenken, sondern diese unterstützen.

Text nicht vergessen

Auch, wenn ein einzelnes Bild schon mehr als 1.000 Worte zu erzählen weiß, so sollte man beim Fotojahrbuch den Text nicht vergessen, wo was wann war und was man mit dem Ereignis möglicherweise verbindet. Unser Rat ist, nicht zu oft die Schriftgrößen und -arten zu wechseln, denn das macht das Fotojahrbuch sehr unruhig.

Bereichern durch Weltgeschehen

Fotojahrbücher lassen sich bereichern, indem man auch Informationen zum Weltgeschehen mit aufnimmt, denn diese Ereignisse sind es, die einen beschäftigt und möglicherweise auch das Handeln geprägt haben. Sehr nützlich ist hier Wikipedia, das die wichtigsten Ereignisse aus einem Jahr auflistet. Auch hier empfehlen wir, die kleinen Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, die mit der Zeit zu großen werden. So ist es beispielsweise absolut interessant auch der Preise von verschiedenen Produkten wie Brötchen, Brot, Butter oder beispielsweise Bananen aufzulisten. Diese Liste, die zu einer festen Größe wird, aktualisiert man in den folgenden Fotojahrbüchern.

Schneller als der Schall

Jeder, die für sich einmal das Fotojahrbuch entdeckt hat, der ist davon so begeistert, dass er in den Folgejahren weitere Fotojahrbücher gestalten wird. Fotojahrbuchexperten raten, sich bereits im Jahresverlauf mit dem Thema Fotojahrbuch auseinanderzusetzen und sich am Ende eines jeden Monats bereits die Aufnahmen auszuwählen, die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Der große Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass man das Fotojahrbuch quasi mit dem Feuerwerk in Druck geben kann und man seinen Jahresrückblick unmittelbar vorliegen hat.

Fotobuch selbstgemacht 11 / 2013

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