Geschenktipp - Selbstgestaltete Fotobücher

Jetzt, in den noch verbleibenden rund zwei Monaten des laufenden Jahres werden die Stimmen wieder laut, die sich fragen, wo die Zeit nur geblieben ist. Weihnachten steht in Kürze vor der Türe, die Anzeichen auf das Fest sehen wir bereits seit September in den Läden, mit Lebkuchen und Co. Die ersten haben sicherlich schon zugegriffen, andere sagen, ich warte bis zur Adventszeit. Wie dem auch sei, die Vorboten auf Weihnachten zeigen uns, dass es bis dahin gar nicht mehr so lange ist und man sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen sollte.

Geschenktipp - Selbstgestaltete Fotobücher

Seit Jahren gehören individuell erstellte Fotobücher zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken und die Zahl derer, die sich dafür entscheiden, wächst kontinuierlich. Dies ist nicht verwunderlich, denn so ein selbstgestaltetes Fotobuch erfüllt einen mit Stolz und ist wirklich der Knaller, über den sich jeder freut. Und das Tolle ist, dass jeder Fotobücher erstellen kann, auch die PC-Unerfahrenen. Die Programme der Anbieter, die man herunterladen kann oder die als CD erhältlich sind, sind absolut selbsterklärend, so dass man sich nicht mit der Technik auseinandersetzen muss sondern seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Wer auf seinem Rechner bereits Programme installiert hat, der sollte diese unbedingt aktualisieren beziehungsweise sich im Handel eine aktualisierte CD besorgen. Die Fotobuchanbieter erweitern im Sinne der Verbraucher ständig das Angebot, zum Beispiel hinsichtlich der möglichen Hintergründe. Aber nicht nur das. So besteht beispielsweise jetzt auch die Option, Videoclips mit in Fotobücher aufzunehmen.

Bevor es mit der Bildauswahl losgeht, sollte man sich Gedanken über das Format (Panorama, XXL, XL, DIN A4, Quadratisch bis Mini), den Einband (beispielsweise Hard- oder Softcover, Leinendruck, Leder, Kunstleder, Leinen), das Papier (Digitaldruck mit oder ohne Hochglanzveredlung, Fotopapier matt beziehungsweise glänzend) und den Seitenumfang machen. Ganz neu im Markt sind 3D-Fotobücher. Natürlich gibt es nicht jeden Einband für jedes Format. Am besten ist es, auf die Portale der Fotobuchanbieter zu gehen und sich ein Bild verschaffen. Einige haben auch Videotipps auf ihren Portalen, über die man sich zusätzliche Anregungen holen kann.

Bei der Bildauswahl kommt es darauf an, ob man das Fotobuch unter ein Thema stellt. Sehr beliebt und bei Freunden immer gern gesehen sind eigens gestaltete Kochbücher. Großeltern freuen sich besonders über Fotobücher, in denen die Enkelkinder verewigt sind. War man gemeinsam mit Freunden im Urlaub, so bietet sich ein Fotobuch mit gemeinsamen Reiseimpressionen an. Möchte man seine Frau/Freundin oder seinen Mann/Freund beschenken, so freuen die sich über Fotobücher, in denen der beziehungsweise die Liebste zu sehen sind – hier kann durchaus das Miniformat die richtige Wahl sein, denn so hat man seinen Partner ständig bei sich, ohne dass er beziehungsweise sie aufträgt. Auch Kinder freuen sich über Fotobücher und wer will, kann eigene Fotografien mit Lehrreichem verbinden.

Fotobücher, die sich einem Thema zuwenden, überzeugen generell schneller, als wenn wahllos Aufnahmen ohne Bezug aneinander gereiht werden. Gute Bilder sprechen für sich und dürfen natürlich in einem Fotobuch nicht fehlen. Im Vorteil sind all jene, die eine kritische Bildauswahl vornehmen – weniger ist manchmal mehr. Zusätzliche Akzente können Bildausschnitt, Bildgröße, aber auch entsprechende Rahmen setzen. Wird immer das gleiche Bildformat genutzt, so ist es kaum möglich, einen Spannungsbogen aufzubauen. Bei der Komposition einer Buchseite ist zu beachten, dass das menschliche Auge diese immer von links oben nach rechts unten erfasst – Aufnahmen in der linken unteren Ecke werden vom Betrachter gerne übersehen. Die Hintergründe auf den einzelnen Buchseiten sollten so gewählt werden, dass sie den Aufnahmen nicht die Wirkung rauben. Damit das Fotobuch wie aus einem Guss erscheint, sollte der Hintergrund zudem nicht von Seite zu Seite zu stark variieren. Um die Bildaussage zu verstärken, setzen viele Anwender auch Cliparts und Accessoires ein.

Auch, wenn ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt, werden Bilder gerne mit Text kombiniert. Bei einem Fotobuch sollte der Text natürlich nicht im Vordergrund stehen. Das Schriftbild, wie Größe und Art, sollte sowohl auf den einzelnen Seiten als auch im gesamten Fotobuch nicht zu stark variieren. Gerne wird die Schriftgröße auf einer Buchseite x-Mal zu verändert – davon ist abzuraten. Damit wird beim Betrachter keine Aufmerksamkeit erzeugt. Das Gegenteil tritt ein: Dem Betrachter fällt es schwer, den Text zu lesen.

Fotobuch selbstgemacht 10 / 2012

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