Mehr Geschäft durch Fotobücher

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Als gefragtes Geschenk und als populäre Präsentation von Familien- und Urlaubsbildern hat das Fotobuch längst seinen Siegeszug hinter sich. Es zählt zu den beliebtesten Möglichkeiten, auf einfache und kostengünstige Weise seine schönsten Erinnerungen auf Papier festzuhalten. Individuell erstellte Fotobücher sind nicht nur für den privaten Bereich genial, sondern auch überall dort, wo es heißt, mit Bildern zu überzeugen und so zum Beispiel das eigene Geschäft anzukurbeln. Gerade kleine Unternehmen oder auch Selbstständige haben oft nicht die Umsätze, um die Druckkosten von Katalogen und Broschüren mit ihrem Leistungsspektrums finanzieren zu können. Eine kostengünstige Alternative sind Fotobücher, die jeder, der einen Computer hat, mit eigenen Bildern selbst gestalten kann.

Ob Konditorei, Goldschmied oder Blumengeschäft – als erstes steht das Fotografieren der Objekte auf dem Plan. Ein neutraler beziehungsweise einfarbiger Hintergrund lenkt am wenigsten von dem zu fotografierenden Objekt ab. Der Vorteil der Aufnahme von Produkten ist, dass sie nicht wie lebende Modelle ungeduldig werden. Man kann sich also Zeit lassen, die Motive ins rechte Licht zu rücken.

Da die meisten Digitalkameras eine manuelle Beeinflussung des Weißabgleichs erlauben, spielt die Wahl der Lichtquelle keine große Rolle. Praktisch ist es, Dauerlicht anstelle von Blitzlicht zu verwenden, da man so die Lichtwirkung besser abschätzen kann. Bei Sachaufnahmen sollte die Kamera auf einem soliden Stativ stehen. Um eine ausreichende Schärfentiefe zu erreichen, mit der das Produkt von vorn bis hinten scharf abgebildet werden kann, muss die Blende möglichst weit geschlossen werden. Zur Vermeidung des bei hohen ISO-Werten drohenden Bildrauschens, sollte manuell ein möglichst niedriger ISO-Wert gewählt werden. Das führt zu längeren Verschlusszeiten und macht daher ein Stativ zwingend erforderlich.

Ein Fotobuch gibt einem nicht nur die Möglichkeit, sein Angebot in Bildern zu präsentieren, sondern auch mit einer genauen Beschreibung die einzelnen Produkte dem Käufer oder Auftraggeber schmackhaft zu machen. Ergänzend kann man in dem Fotobuch auch Lieferbedingungen oder Preise veröffentlichen. Sehr persönlich macht so ein Druckwerk beispielsweise auch, wenn eine kurze Beschreibung des Betriebs zu finden ist oder den Handwerker selbst zeigt, am besten mit einem Foto bei der Arbeit.

Fotobücher sind auch in Einzelbestellungen und in Kleinstauflagen günstig. Hier zeigt sich der große Vorteil eines Fotobuches gegenüber einer herkömmlichen Broschüre. Mit einem Fotobuch kann man laufend das Angebot aktualisieren, was oftmals, gerade bei der Preisgestaltung, sehr wichtig sein kann. Auch können Verbesserungen bei den Bildern oder der Gestaltung in jede neue Fotobuchbestellung einfließen.

Weniger ist oft mehr – nicht die Menge der Bilder macht die Qualität eines Fotobuches aus. Viele Motive sehen einfach besser aus, wenn ihnen genügend Platz gegeben wird. Ein besonders gelungenes Bild kann durchaus auch einmal eine Doppelseite im Buch füllen. Die Schrift sollte sich an dem Angebot orientieren. So können Schmuck oder Blumen durchaus auch einmal verspieltere Schriften vertragen, auch Schmuckrahmen um die Bilder oder Schatten können die Optik noch interessanter machen. Die erste Ausgabe des Fotobuchs wird sicher einiges an Mühe kosten. Aktualisierungen sind dann aber nur noch ein Kinderspiel.

Fotobuch selbstgemacht 02 / 2012

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1 Kommentare

Das kann ich nur bestätigen. Ich arbeite bei myphotobook und sehe, wie viele Bestellungen pro Tag rausgehen. Aus meiner Sicht ist ein Fotobuch, Alu Dibond oder Leinwand ein sehr elegantes, auch persönliches Geschenk!

von Lars Heinemann
29. Februar 2012, 14:38:34 Uhr

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