Das eigene Fotokochbuch

Titelseite
Kochen ist absolut angesagt, sicherlich auch durch die zahlreichen Fernsehformate mit Sterneköchen und Privatpersonen, die ihre kulinarischen Kreationen zum Besten geben – so manches Fernsehformat wird sogar im Freundeskreis aufgenommen und man bekocht sich gegenseitig vor laufender eigener Kamera mit Bewertung. Jeder von uns hat seine ganz persönliche Rezeptsammlung, teilweise überliefert von den Großeltern und/oder Eltern. Viele sind handschriftlich als reine lose Blattsammlung. Das haben Ihre Rezepte nicht verdient – sehr viel schöner ist es doch, das Angebot der Bilddienstleister anzunehmen und sein eigenes Fotokochbuch zu gestalten. Ja, und das tolle daran ist, dass keine Rezepte verloren gehen und es sich wunderbar eignet, damit als Geschenk anderen eine Freude zu bereiten.

Format – Große Auswahl

Inhaltsverzeichnis
Das Angebot an Fotobuchformaten ist von mini bis XXL-Panorama überaus umfangreich, so dass jeder seinen Formatwunsch erfüllt bekommt. Aus unserer Sicht ist jedoch letztgenanntes Format weniger geeignet, denn wenn beim Kochen das Fotokochbuch herangezogen wird, benötigt es zu viel Platz in der Küche. Das Mini-Format mit beispielsweise 15 cm x 11 cm erachten wir als deutlich zu klein – je nach Gericht können die Rezepte ja schon sehr umfangreich sein. Unsere Formatfavoriten sind das quadratische mit beispielsweise 21 cm x 21 cm und das gängige DIN A4 Format mit 21,0 cm x 29,7 cm. Als nächstes muss man sich für einen Einband entscheiden, wie beispielsweise Heft, Soft- und Hardcover oder Leinen. Hardcover ist hochwertig – Leinen ist sicherlich für ein Fotokochbuch nicht ratsam, denn es wird auch einmal mit nicht ganz so sauberen Fingern angefasst.

Gestaltung – Alle Freiheiten in Abhängigkeit von der Anzahl der Rezepte

Doppelseite
Bei der Gestaltung kann man seinem persönlichen Geschmack absolut freien Lauf lassen. Die Bilddienstleister bieten einen bunten Blumenstrauß an Hintergründen. Welchen man wählt, ist Geschmackssache. Mit dem immer größer werdenden Angebot an Hintergründen sind die eingeführten Kategorien, wie zum Beispiel Baby, Einschulung, Jubiläum oder auch Kochen, sehr hilfreich. Dass sich Hintergründe zum Thema Baby für ein Fotokochbuch nicht wirklich eignen, liegt auf der Hand. Natürlich hat man bei den Hintergründen auch die Auswahl zwischen einem großen Angebot an Farben mit unterschiedlichsten Texturen. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass in Abhängigkeit vom Hintergrund eine Schriftfarbe gewählt wird, die das Lesen der Rezepte auch noch sicherstellt.

Untergliedert man beispielsweise sein Fotokochbuch in die Bereiche Vor-, Haupt- und Nachspeise, hat man die Option, diese allein schon durch die Hintergrundfarbgebung visuell entsprechend hervorzuheben. Natürlich kann man auch jedem einzelnen Rezept eine eigene Hintergrundfarbe zuweisen. Wer will kann die farblichen Hintergründe mit Cliparts gestalten. Eine weitere Option ist es, selbst den Hintergrund zu kreieren.

Gliederung – System macht Sinn

Linke Seite der Doppelseite
Ein Fotokochbuch sollte gegliedert sein in beispielsweise Vor-, Haupt- und Nachspeise. Eine weitere Option der Gliederung könnte auch in Suppen, Pasta, Aufläufe, rund um die Kartoffel, Fleisch- und/oder Fischgerichte oder auch nach Regionen wie Hessen, Bayern, Sachsen sein. Natürlich könnte man auch nach Jahreszeiten gehen – das erachten wir aber als problematisch, da es in unseren Breiten ja alle Zutaten zu jeder Jahreszeit gibt. Ist man im Besitz unendlich vieler eigener Rezepte, dann bieten sich möglicherweise auch einzelne Fotokochbücher mit einem Schwerpunktthema, wie beispielsweise „Aus dem Suppentopf“, an.

Wichtig ist ein Inhaltsverzeichnis – nur so werden die Rezepte schnell gefunden. Bereits bei der Benennung der Rezepte kann man seiner Kreativität schon freien Lauf lassen. Sofern es sich um überlieferte Rezepte der Großeltern und Eltern handelt, kann dies bei der Benennung der Rezepte auch zum Ausdruck gebracht werden, wie zum Beispiel Oma Lottes Gulasch.

Rechte Seite der Doppelseite
Pro Rezept sollte man aus unserer Sicht zwei Seiten veranschlagen, auf denen die Zutaten und natürlich die Kochanleitung niedergeschrieben sind. Interessant ist auch, den Zeitaufwand zu vermerken. Wählen Sie die Schriftgröße wegen der guten Lesbarkeit nicht zu klein. Wir würden uns zudem für eine klare und weniger verschnörkelte Schriftart entscheiden. Lassen Sie Ihre Rezepte auf Verständnis gegenlesen – gerade Personen, die erst in das Kochen einsteigen, benötigen mehr Hintergrundinformationen.

Aufnahmen dürfen beim Fotokochbuch natürlich nicht fehlen – wie heißt es doch so schön „Das Auge isst mit – Ein Bild sagt 1.000 Worte“. Bei der Bebilderung hat man alle Freiheiten – es muss ja nicht zwangsläufig das Gericht als solches abgebildet werden. Wie wäre es beispielsweise mit den Zutaten oder einer Aufnahme der Region, aus der das Rezept stammt? Ja, und wenn Omas Lottes Gulasch im eigenen Fotokochbuch verewigt wird, dann bietet sich von ihr natürlich eine Porträtaufnahme an. Glaubt man, nicht die passenden Aufnahmen für sein Fotokochbuch zu haben, so kocht man die Speisen, die ins Fotobuch kommen sollen, und dokumentiert dies alles mit der Kamera. Das macht nicht nur Spaß, sondern macht das eigene Fotokochbuch zu einem ganz besonderen Werk. Man kann sich natürlich während des Kochens auch fotografieren beziehungsweise filmen lassen – heute ist es eine Leichtigkeit, Videos in Fotobücher beispielsweise durch QR-Codes zu integrieren.

Fotobuch selbstgemacht 02 / 2015

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