Fotobücher - Bilder zum Aufpeppen von Fotobüchern im Internet finden

Google Bildersuche
Das Tolle an selbstgestalteten Fotobüchern ist, dass man darin die eigenen Fotografien zur Geltung bringen kann. Auch, wenn man über einen großen Fundus an eigenen Aufnahmen verfügt, so stellt sich bei der Gestaltung des eigenen Fotobuches oftmals heraus, dass einem für die Illustration irgendwie eine Aufnahme fehlt. Das kann eine Sehenswürdigkeit sein, die man möglicherweise vergessen hat zu fotografieren, beziehungsweise wo die eigene Aufnahme irgendwie doch nicht so überzeugend ist, dass man sie in seinem Fotobuch haben möchte. Das Internet ist die ideale Quelle für fehlende Aufnahmen. Doch Achtung – man sollte sich in jedem Fall an die Bedingungen halten. Verlässt das Fotobuch den privaten Raum und erscheint in einer höheren Auflage, so gilt es, keine Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte ist, dass sehr viele Bilder im Netz nur in niedriger Auflösung zur Verfügung stehen. Für die Bildschirmdarstellung kommt es auf schnelle Ladezeiten und kleine Dateigrößen an, für ein Fotobuch aber auf exzellente Druckqualität. Sucht man im Internet nach Bildern, muss man deshalb darauf achten, druckfähige Versionen zu erhalten. Dies ist in der Regel bei den populären Fotoplattformen wie fotocommunity oder Flickr nicht der Fall. Die Erklärung liegt auf der Hand, denn die Bildautoren möchten auf diese Weise auch einer Urheberrechtsverletzung vorbeugen. Um im Internet bei der Bildersuche schneller fündig zu werden, hilft sehr effektiv die „Erweiterte Bildersuche“ von Google, in der man einige Suchparameter angeben kann. Bei der Bildgröße etwa kann man vorgeben, wie groß das Foto sein soll. Die Maßeinheit MP bezeichnet dabei die von der Kamera vertrauten Megapixel. Mit zum Beispiel 6 Megapixel lassen sich Bilder mit der fürs Fotobuch idealen Auflösung von 300 DPI noch in der Größe bis 18 × 24 cm drucken, mit 16 Megapixel sogar bis 30 × 40 cm. Sehr praktisch ist außerdem, dass man auch nach bestimmten Rechtetypen suchen kann. Nur weil ein Bild öffentlich im Netz steht, bedeutet das nämlich nicht, dass man es auch frei verwenden darf. Wichtig ist immer die Urheberrechte im Blick zu haben – erst recht dann, wenn Aufnahmen im kommerziellen Umfeld einsetzt werden.

Datenbanken für Fotos

stock.xchng Bilddatenbank
Eine weitere Quelle für Abbildungen sind spezielle Bilddatenbanken. Gibt man in eine Suchmaschine „lizenzfreie Fotos“ ein, stößt man auf eine Reihe von Bilddatenbanken, wie etwa pixelio oder aboutpixel. Auch dort findet man Bilder in druckfähiger Auflösung. Bei stock.xchng sind lizenzfreie Bilder erhältlich, die besonders mit Blick auf die Weiterverwendung in Drucksachen aufgenommen wurden. Es gibt zum Beispiel in der Kategorie „Textures“ eine große Sammlung von Bildern, die sich als Seitenhintergründe eignen. Auch findet man dort Fotos, die sich gut durch eigenen Text ergänzen lassen, wie etwa eine leere Pergamentrolle oder eine Hand, die eine leere Visitenkarte hält.

Flickr Commons
Eine gute Sammlung von Fotos aus unterschiedlichen Quellen ist auch Wikimedia Commons. Dort stehen über 10 Millionen Bilder zur Verfügung, die zum Teil von privaten Fotografen und zum Teil aus öffentlichen Archiven stammen. In der Regel ist die Verwendung für private Zwecke frei möglich und es stehen oft auch druckfähige Versionen der Fotos zur Verfügung.

Oscraps
Für spezielle Themen, wie etwa Jahrbücher oder Chroniken, bieten sich historische Bildarchive an. Eine gute Anlaufstelle für die Metasuche bei internationalen Archiven sind die Flickr Commons. Hier sind die Bildarchive verschiedener Institutionen von der Library of Congress bis zum Reykjavík Museum of Photography mit einem zentralen Suchformular zugänglich. Allerdings liegt der Schwerpunkt auf angelsächsischen Institutionen aus den USA und England. Für deutsche historische Fotos eignet sich eher das Bundesarchiv. Dieses hat eine Online-Schnittstelle, von der aus man den Datenbestand komfortabel durchsuchen kann. Der Vorteil ist, dass man ein sehr umfangreiches Suchformular hat und auch gezielt Fotos zu einem bestimmten Tag (z.B. einem Geburtstag) suchen kann. Außerdem liegen die Bilder in druckfähiger Auflösung von 300 dpi vor. Allerdings muss man sich zum Download der Bilder registrieren und Fotos in druckfähiger Auflösung sind je nach Quelle kostenpflichtig (ab rund 15 Euro pro Bild für eine Auflage von unter 3.000 Stück) – in Web-Auflösung sind sie für private Zwecke aber meist kostenlos. Mit einem DPI-Rechner kann man ausrechnen, ob die Auflösung für die geplante Buchgröße ausreicht.

Wer professionelle Fotos benötigt und bereit ist, auch etwas Geld dafür auszugeben, kann schließlich die kostenpflichtigen Bilddatenbanken, wie Fotolia, iStockphoto oder ClipDealer, nutzen. Druckfähige Aufnahmen sind hier jedoch teurer als solche in geringen Internet-Auflösungen. Benötigt man ein Bild nur in einer kleinen Druckgröße, reicht unter Umständen auch eine mittlere Version aus.

Quellen für spezielle Abbildungen wie Weltraumaufnahmen

Hubblesite
Neben solchen Bilddatenbanken können Spezial-Websites zu bestimmten Themen wahre Fundgruben sein. Spannende Bilder aus dem Weltraum gibt es zum Beispiel bei hubblesite.org.

Fotobuch selbstgemacht 04 / 2014

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