Fotobuch selbstgemacht - Reisefotobuch

Reisefotobuch
Urlaubszeit ist Fotozeit – dies klingt möglicherweise etwas abgedroschen, aber besser kann man diese Tatsache nicht auf den Punkt bringen. Beliebtestes Aufnahmegerät ist, das zeigen Analysen, übrigens die Kamera – besondere Anlässe, wie der Urlaub, stellen hohe Ansprüche an das Aufnahmegerät und hier punkten Kameras mit ihrem Funktionsumfang klar vor den Smartphones. Mit einem wahren Bilderberg von 1.000 und mehr Aufnahmen kehrt nahezu jeder Urlauber heute nach Hause. Auch, wenn die sogenannten Bilddienstleister mit Bilderboxen tolle Angebote in ihrem Sortiment haben, so ist Kleben sozusagen gestern. Angesagt sind selbstgestaltete Fotobücher und besonders beliebt, neben dem Fotojahrbuch, sind Reisefotobücher. Das verwundert nicht, denn das Reisefotobuch trägt mit dazu bei, den Urlaub unendlich lang lebendig halten zu können. Nachstehend zehn Tipps wie Ihr Reisefotobuch noch mehr zu überzeugen versteht.

  1. Wie ein Tagebuch sollten bei einem Reisefotobuch die gemachten Fotos die Reise möglichst lückenlos dokumentieren – das macht jedes Reisefotobuch nicht nur persönlicher, sondern auch lebendiger. Fotos von den für die Reise zurechtgelegten Kleidungsstücken auf dem Bett dürfen dementsprechend in einem Reisefototagebuch ebenso wenig fehlen wie die vom Packen des Koffers, Impressionen vom Flughafen, dem Bahnhof oder der Autofahrt bis hin zur Unterkunft, sei es nun in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung.

  2. Reisefotobuch
    Fotografieren Sie nicht nur die typischen Sehenswürdigkeiten, sondern spüren Sie mit der Kamera auch Motive auf, die das Urlaubsland mit ausmachen. Vergessen Sie dabei nicht die kleinen Details, das können Briefkästen ebenso sein wie der überlaufende Mülleiner in einer Parkanlage, der Musizierende an der Straßenecke bis hin zur Einkehr zum Mittagsimbiss. Vergessen Sie die Menschen um sich herum nicht – aber nähern Sie sich ihnen mit Ihrer Kamera bitte mit Respekt. Solange Sie Aufnahmen von Menschen beispielsweise nicht über soziale Netzwerke verbreiten, verletzen Sie auch das Persönlichkeitsrecht nicht.

  3. Wer kann, sollte seine Aufnahmen bereits im Urlaub sortieren. Nach diesem hat einen der Alltag schnell wieder und viele finden dann oftmals nicht so schnell die Zeit, die bildlichen Urlaubsimpressionen zu sichten und die besten Aufnahmen für das Reisefotobuch auszuwählen. Hier lautet deshalb die Empfehlung aus den täglichen Aufnahmen am Abend, wenn man die Urlaubsimpressionen sowieso sichert, gleich die besten für das Reisefotobuch als Kopie in einem Ordner abzulegen. Auf diese Weise muss man dann nach der Urlaubsreise nicht 1.000 und mehr Aufnahmen sichten und auswählen.

  4. Ist man im Besitz eines Tablets, so ist das auf Reisen immer öfter mit von der Partie. Jeder Bilddienstleister bietet heute Fotobuch-Apps an – diese sind mehr als praktisch denn mit ihnen kann man schon während des Urlaubs mit der Gestaltung seines Reisefotobuches beginnen. Natürlich funktionieren diese Fotobuch-Apps auch auf den Smartphones – wir empfehlen jedoch das Tablet mit dem größeren Display. Darüber kann beispielsweise die Bildqualität wesentlich besser beurteilt werden.

  5. Reisefotobuch
    Wir sind ein Freund der Landkarten in Reisefotobüchern, die immer mehr Bilddienstleister in ihrem Angebot haben. Wenn dies nicht der Fall ist, dann stellt das Internet eine wahre Fundgrube dar. Diese Landkarten sind erst recht bei einer Rundreise Pflicht, denn so kann man wunderbar die einzelnen Stationen der Reise visuell hervorheben. Unserer Ansicht nach sollte eine Landkarte möglichst am Anfang des Reisefotobuches stehen.

  6. Fotografieren Sie immer in der höchstmöglichen Auflösung Ihrer Kamera. Nichts ist ärgerlicher, als wenn schon in der Fotobuch-Vorschau erkennbar ist, dass die Fotos (z.B. unscharf, falschfarbig, grobkörnig) technisch nicht einwandfrei sind. Erhalten Sie vom Fotobuch den Warnhinweis, dass die Bilddaten für die gewählte Bildformatgröße nicht ausreichend sind, dann sollten Sie die Aufnahme entsprechend verkleinern.

  7. Die Bildgröße macht‘s – das erkennen, so die Analysen, immer mehr Konsumenten und wählen nicht nur ein größeres Fotobuchformat, sondern entscheiden sich immer öfter dafür, auf einer Seite nur eine Aufnahme zu zeigen. Manche nutzen sogar die Doppelseite für ein Bild. Hier ist es wichtig, auf die Fotobuchbindung zu achten, denn nichts ist ärgerlicher als wenn ein Teil der Aufnahme in dieser verschwindet.

  8. Unterschiedliche Hintergründe
    Unterschiedliche Hintergründe
    Fotobuchdienstleiser bieten einen großen Blumenstrauß an Hintergründen. Bei der Auswahl sollte man aus unserer Sicht darauf achten, dass die Bildaussage durch den Hintergrund gestärkt und nicht geschwächt wird. Zudem würden wir nicht zu oft den Hintergrund wechseln, denn das macht das Reisefotobuch bei der Betrachtung schnell sehr unruhig. Bei einer Urlaubsrundreise bietet es sich an, die einzelnen Stationen durch unterschiedliche Hintergrunde kenntlich zu machen.

  9. Auch, wenn ein Bild mehr als 1.000 Worte sagt, so darf der Text nicht fehlen – denken wir beispielsweise an den Campingurlaub und das Grillfest mit den Nachbarn. Da möchte man natürlich die Namen der Freunde im Reisefotobuch auch aufführen. Ja, und bei einer Rundreise sollte man schon die einzelnen Stationen schriftlich vermerken. Damit das Reisefotobuch nicht zu unruhig wird, würden wir uns für das gesamte Werk für eine Schriftart und maximal zwei bis drei (Überschrift, textliche Ausführungen, Bildunterschriften) unterschiedliche Größen entscheiden.

  10. Wenn Sie Ihr Reisefotobuch fertig gestaltet haben, was wirklich kein Hexenwerk ist und das auch EDV-Einsteiger spielend leicht realisiert bekommen, dann ist am Ende noch die Schlusskorrektur ratsam. Achten Sie besonders auf die Überschriften – hier schleichen sich besonders gern Tippfehler ein.

Fotobuch selbstgemacht 07 / 2015

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