Reisefotografie: Fotobücher - Welche Bilder sind dafür geeignet

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© Blende, Ivo Berg, Lichttunnel

Ferienzeit ist Fotozeit und so ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass immer mehr Verbraucher das individuelle Fotobuch – also das von ihnen selbst gestaltete – für sich entdecken, um darin ihre Urlaubsimpressionen zu verankern. Spätestens, wenn es an die Gestaltung des eigenen Fotobuches geht, kommt schnell die Frage auf, welche Aufnahmen darin zu sehen sein sollten. Vielfach kehrt man aus dem Urlaub mit 500 und mehr Fotos zurück. Zu Archivierungszwecken würde man natürlich alle Urlaubsfotos im Fotobuch verankern, ansonsten wird eine Auswahl getroffen. Derzeit schmücken übrigens durchschnittlich 140 Aufnahmen ein Fotobuch.

Auf der Hand liegt es, sozusagen die Crème de la Crème an Fotografien für das Urlaubsfotobuch auszuwählen. Dazu gehören eindrucksvolle Landschaftsimpressionen ebenso wie Städteansichten, Familienmitglieder beziehungsweise Freunde sowie möglicherweise noch das Ferienhotel beziehungsweise -haus. Schnell wird man bei der Zusammenstellung der Fotografien jedoch feststellen, dass dem Fotobuch möglicherweise die ganz persönliche Note fehlt, weil Dinge nicht abgelichtet wurden, die jedoch die Reise mit ausmachten. Das fängt bereits beim Kofferpacken an, der Anreise mit Auto, Zug, Bahn, Bus oder Flugzeug sowie die Fahrkarten oder Tankbelege, die Zwischenstopps mit der Brotzeit oder aber das Einkehren an einer Raststätte bis hin zu Wegweisern und Landschaftsausschnitten. Auch am Urlaubsort selbst gibt es unzählige Motive, die man nicht außer Acht lassen sollte. Das kann das Frühstücksbüfett sein, der lange Hotelflur, die Aussicht vom Hotelzimmer auf den Pool, das Meer, die Berge oder die wartende Schlange an der Rezeption. Damit ist aber noch lange nicht genug. Aufnahmen vom Wochenmarkt gehören ebenso in das Urlaubsfotobuch wie Eintrittskarten oder Impressionen vom Lieblingsrestaurant oder der Frittenbude am Strand. Wer es auf die Spitze treiben möchte, der kann auch täglich all das fotografieren, was man kulinarisch zu sich genommen hat. Denken Sie aber auch an die Personen, die Ihnen auf der Reise begegnen und die Städte und Regionen auszeichnen. Gerade in für uns fremden Kulturen dürfen die Menschen nicht fehlen. Wird nicht aus der Distanz fotografiert, so sollte man die Personen in sein Vorhaben mit einbeziehen.

Wir tendieren übrigens dazu, von einer Urlaubsreise mehrere Fotobücher mit unterschiedlichen fotografischen Schwerpunkten zu erstellen. Das können beispielsweise Kuriositäten sein, die einem auf der Urlaubsreise begegnen oder auch die kulinarischen Genüsse. Ganz wichtig ist uns aber auch ein Fotobuch, quasi als Geschichtenerzähler mit ganz unterschiedlichen Impressionen.

Und nun noch ein letzter Tipp: Für alle, die sich noch nicht an ein Fotobuch gewagt haben. Berührungsängste sind absolut fehl am Platz. Die Fotobuchsoftware ist in der Handhabung absolut verständlich und auch ohne große EDV-Erfahrungen ist es heute für jeden ein Kinderspiel, seine eigenen Fotobücher zu erstellen. Und jeder, der bereits Fotobücher erstellt hat, berichtet von einem enormen Glücksgefühl, wenn man es in den Händen hält.

Fotobuch selbstgemacht 05 / 2014

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