Selbstgestaltete Urlaubs-Fotobücher - Am besten gleich damit loslegen

© Blende, Jurijs Barsukovs, Ein Lichttornado im Französischen Garten Bildgalerie betrachten

© Blende, Jurijs Barsukovs, Ein Lichttornado im Französischen Garten

Obwohl Menschen so unterschiedlich sind, so gleichen sie sich doch vielfach in ihrem Verhalten. Da wird im Urlaub fotografiert, was das Zeug hält. Kein Moment wird verpasst, der nicht mit der Kamera – die im Urlaub das bevorzugte Aufnahmegerät ist – dauerhaft konserviert wird. Zurück aus dem Urlaub werden die Bilddaten, wenn überhaupt, auf die Festplatte kopiert und eventuell noch einmal auf die Schnelle betrachtet. Die Gestaltung des Fotobuches vom Urlaub wird auf das nächste Wochenende verschoben …

Wie eine Untersuchung aus Österreich zeigte, sinkt die Wahrscheinlichkeit, ein Fotobuch vom Urlaub zu erstellen, innerhalb von zehn Tagen nach der Reise um 50 Prozent. Wenn wir uns so in unserem Kreis umschauen und unser eigenes Handeln vor Augen führen, dann wird es hierzulande nicht anders sein. Die Bereitschaft, Fotobücher von der Reise erstellen zu wollen, ist da, denn von diesem Produkt geht einfach eine große Faszination aus. Hand aufs Herz – jeder, der sein Fotobuch von der Urlaubsreise in den Händen hält, ist nicht nur stolz, sondern einfach begeistert und blättert es in den nächsten Tagen immer und immer wieder durch, zeigt es den Lieben und schwelgt in den Urlaubserinnerungen. Damit dem so ist und unsere visuellen Urlaubsimpressionen nicht auf den Festplatten verrotten, gibt es tolle Lösungen, die dem zeitknappen Alltag nach einer Reise trotzen.

Die Bilddienstleister/Fotobuchhersteller, haben die Situation nämlich nicht nur erkannt, sondern steuern dem chronischen Zeitmangel mit tollen Innovationen entgegen. So bieten sie beispielsweise Apps an, wir haben hier schon einige getestet und besprochen, mit denen man bereits im Urlaub mit der Gestaltung des Reisefotobuches über das Tablet oder Smartphone beginnen kann. Das ist beispielsweise auch sehr praktisch bei längeren Flug- und Zugreisen. Hier schaut man sich meist eh nur einen Wolf in den Bauch und die Zeit kann man wirklich richtig sinnvoll verbringen. Wir tendieren übrigens bei der Fotobuchgestaltung im Urlaub zum Tablet. Das größere Display lässt einfach mehr Spielraum bei der visuellen Gestaltung und Beurteilung der Urlaubsbilder.

Eine geniale Idee ist die Software gestützte automatische Qualitätsprüfung der Urlaubsaufnahmen, wie sie manche Fotobuchanbieter zur Verfügung stellen. 1.000 und mehr Urlaubsbilder in einem Fotobuch – wer will das schon? Man muss eine Auswahl treffen, und das nimmt einem die Software ab. Damit hat man natürlich eine große Zeitersparnis, und das kommt einem nach dem Urlaub, wenn einen der Alltagsstress wieder hat, sehr entgegen.

Eine tolle Option ist die Fotobucherstellung direkt im Handel, wie sie von der Drogeriekette dm oder auch im Media Markt angeboten wird. Man geht mit seiner Speicherkarte dahin, gibt diese in ein Terminal und schon kann es losgehen. Der Vorteil ist, dass sachkundiges Personal einem behilflich ist und man keine Ablenkung wie zu Hause erfährt.

Eine weitere Option, und die wird schon seit längerer Zeit von den Bilddienstleistern angeboten, ist es, die Fotobuchgestaltung dem Assistenten zu überlassen. Man trifft quasi die Bildauswahl, gibt das Format und die Seitenzahl an und das Programm übernimmt alles andere.

Noch nicht ausprobiert, aber bisher nur Gutes gehört, haben wir von der Option, dass man die für das Fotobuch in Frage kommenden Bilddaten an den Bilddienstleister gibt und der von Hand – also nicht Softwaregestützt – die Gestaltung übernimmt.

Es gibt also unzählige Wege zum Urlaubsfotobuch – die visuellen Reiseimpressionen haben es verdient, nicht auf irgendeiner Festplatte zu verrotten.

Fotobuch selbstgemacht 09 / 2016

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