Weihnachts-Countdown: 5 Tipps für Fotobuch-Verschenker

Fotobuch zu Weihnachten
Es ist jedes Jahr das gleiche: Trotz der frühzeitigen Vorwarnung von Lebkuchen und Dominosteinen im Supermarkt kommt Weihnachten immer schneller als man denkt. Vor allem, wenn man mit einem kreativen Foto-Geschenk Freude bereiten will, sollte man jetzt schon loslegen. Wir haben fünf Tipps für Sie, wie Sie schneller und leichter zum selbstgestalteten Fotobuch kommen.

Wir brauchen es eigentlich gar nicht mehr besonders zu betonen: Ein selbstgemachtes Fotobuch bereitet den Empfängern eine Riesenfreude – gerade in unserer Wohlstandsgesellschaft, wo Viele schon alles haben, was sie brauchen. Es zeigt dem Beschenkten, dass Sie sich persönlich um ihn Gedanken gemacht und Ihre wertvolle Zeit für ihn aufgewendet haben. Damit nicht zu viel Zeit drauf geht, haben wir Ihnen fünf Tipps zusammengestellt, wie´s schneller geht.

1. Keine Angst vor Fehlern bei Anbieterwahl

Der wichtigste Tipp ist, sich nicht durch zu großen Perfektionismus die Freude am Projekt zu verderben. Manche wälzen tagelang Testberichte, um den absolut besten Anbieter zu finden und sind nachher total verwirrt ob der vielen Detailunterschiede. Experten wie Fotobuch-Spezialistin Petra Vogt beruhigen: „Wir haben insgesamt in Deutschland ein sehr hohes Niveau im Fotobuch-Bereich. Wichtige Basis-Features sind bei allen großen Anbietern zu finden. Auch die Fertigungsqualität ist insgesamt sehr hoch.“ Machen Sie sich also nicht zu viele Sorgen, dass Sie den falschen erwischen könnten und legen Sie einfach los mit einem Anbieter, dessen Website Sie sympathisch finden oder der Ihnen von Freunden empfohlen worden ist.

2. Leicht zum passenden Produkt

Fotobuch zu Weihnachten
Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, steht als nächstes die Produktwahl an. Die ist vor allem für Einsteiger manchmal verwirrend, da die Produktpalette der meisten Fotoservices riesig ist. Experten empfehlen als Richtschnur für die Wahl den späteren Einsatzzweck: Ein kleines Fotobuch etwa kann leicht in die Handtasche gesteckt werden, ein sehr großes auch mal von zwei Personen betrachtet werden, ist aber schwierig zu transportieren. Ähnliches gilt auch für die Seitenoberfläche: Glänzend ist robuster als matt und kann daher problemloser etwa auch Kinderhänden anvertraut werden.

Verwirrend sind für manche auch die Produktvarianten Digitaldruck und Echtfotobuch. Aus der Entscheidung kann man eine Wissenschaft machen – muss es aber nicht. Als Faustregel kann man sagen: Echtfotobücher verfügen immer über relativ dicke Seiten und eine Flachbindung, die eine absolute Planlage einer Doppelseite erlaubt. Bei Digitaldrucken dagegen hat man eher die klassische Buchanmutung. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Meist fällt unserer Erfahrung nach die Entscheidung aber gar nicht durch sorgfältiges Abwägen dieser, sondern intuitiv beim direkten Vergleich von Beispielbüchern. Schauen Sie sich daher am besten mal in Drogeriemärkten, wo häufig Muster ausliegen, oder bei Freunden fertige Werke an.

3. Schneller Start per Website oder Software-Download

Die Bucherstellung selbst geht ganz einfach: Bei den meisten Anbietern können Sie mittlerweile wahlweise direkt auf der Website starten oder eine Software herunterladen. Letzteres hat den Vorteil, dass Sie bequem zwischenspeichern können und keinen Internet-Zugang während der Bucherstellung benötigen. Auch das Hochladen der Bilder kann erst bei der Bestellung erfolgen und muss nicht schon zum Start erledigt werden. Wir sind daher immer noch Fans der Gestaltung per Software. Übrigens muss es dazu gar nicht mehr ein Computer sein, sondern sind mittlerweile auch leistungsfähige Apps verfügbar, die fast so viel können wie die Desktop-Software. Gerade für kleine, wenig umfangreiche Bücher lohnt es sich, auch mal die Erstellung am Tablet auszuprobieren.

4. Clever starten: Abkürzung per Assistent

Fotobuch zu Weihnachten
Die beste Nachricht für alle Fotobuch-Einsteiger ist, dass fast alle Programme mittlerweile einen Gestaltungs-Assistenten mitbringen. Damit wird die Bucherstellung zum Kinderspiel, denn der Assistent leitet einen Schritt-für-Schritt durch den Prozess und macht abschließend einen Layout-Vorschlag. So gelangt man innerhalb von wenigen Minuten zu einem Rohlayout. Gefällt einem das nicht, kann man mit anderen Voreinstellungen auch leicht eine Alternative erstellen lassen. Bei den meisten Programmen ist es zum Beispiel möglich, festzulegen wie viele Bilder pro Seite verwendet werden sollen und nach welchen Kriterien sortiert werden soll. Clever genutzt kann der Assistent selbst für Fortgeschrittene eine praktische Abkürzung auf dem Weg zum Buch sein. Unser Tipp: Wählen Sie vorab zur Buchgestaltung schon die besten Bilder fürs Buch aus. Die Ergebnisse des Assistenten werden dann besser.

5. Finetuning: Sorgfältige Schlusskorrekturen nicht vergessen!

Beim Finetuning des Layout-Vorschlages können Sie sich ganz nach Geschmack, Spaß und Zeitbudget austoben. Die meisten Fotobuch-Programme bieten mittlerweile eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten – von individuellen Hintergründen bis hin zu pfiffigen Rahmen-Effekten und witzigen Clip-Arts. Vergessen Sie am Schluss nicht, Ihr Werk sorgfältig auf Tippfehler durchzuschauen. Achten Sie außerdem auf Warnhinweise des Fotobuch-Programms. Die meisten zeigen an, wenn es zu Problemen etwa durch eine zu geringe Auflösung der Bilder kommen kann. Wir empfehlen solche Warnungen ernst zu nehmen, damit Sie nachher nicht enttäuscht vom Buchergebnis sind. Der Bildschirm gibt nämlich nur einen begrenzten Eindruck vom fertigen Produkt. Durch die niedrige Auflösung des Bildschirms fallen manche Probleme erst im Druck mit seiner deutlich höheren Auflösung – und damit besseren Detailwiedergabe – auf.

Alles korrigiert? Dann können Sie bestellen. Auch das ist bei den meisten Anbietern ganz einfach und orientiert sich vom Ablauf her am typischen Vorgehen beim Online-Shopping. Viele Fotoservices bieten auch den Kauf auf Rechnung, so dass Sie keine Kontodaten eingeben müssen, wenn Ihnen das unsympathisch ist.

Und nun: Genug gelesen. Starten Sie lieber mit dem Buch – Weihnachten wartet nicht.

Fotobuch selbstgemacht 10 / 2015

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