Auf der Suche nach dem Licht

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Die Neuerscheinung „Auf der Suche nach dem Licht“ ist weder ein Bildband noch eine technische Anleitung. Wie die Autorin Corry DeLaan in ihrem Vorwort so treffend schreibt, fängt die Sprache der Bilder dort an, wo die Sprache mittels Worte versagt. Mit den im Buch veröffentlichten Aufnahmen sollen Szenen nicht realistisch dargestellt oder dokumentiert werden. Der Autorin geht es darum, Emotionen und Befindlichkeiten wie Wachheit oder Müdigkeit, Freude oder Traurigkeit und Wut oder beispielsweise Ruhe und Stress zum Ausdruck zu bringen. Die Stimmung der Buchautorin beeinflusst ihre Wahrnehmung einer Szene und durch den gezielten Einsatzes des Lichtes soll die aktuelle Stimmung transportiert werden. Die Neuerscheinung richtet sich an alle, die die Fotografie als Hobby betreiben und sich über das Medium Bild mitteilen möchten. Das Buch soll anregen und ermutigen, seinen eigenen fotografischen Stil zu finden. Corry DeLaan geht es darum, dass man sich von den Postkartenmotiven löst und das eigene Bild entdeckt.

Thema der Neuerscheinung ist es, wie ein Bild zu Dynamik, Intensität und Ausdruckskraft kommen kann. Während es zu Beginn ein Kapitel über die Elemente der Bildgestaltung gibt, wird am Ende ein Kapitel den verschiedenen Möglichkeiten der Bildgestaltung gewidmet. Das Kernstück aber stellen die vielen fotografischen Touren dar, die dem Licht von frühmorgens vor Sonnenaufgang bis abends und nachts folgen. Der Leser kann die Autorin auf der Suche nach dem besten Licht begleiten und ihr sozusagen über die Schulter schauen. dpunkt-Verlag, vierfarbig, 195 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-89864-565-2, € 39,-- (D), € 40,10 (A).
 

Fotobücher 09 / 2009

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