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PHOTOKOLLEGIUM Band 1 - Grundlagen der Halogensilberfotografie

Jost J. Marchesi, der wohl bekannteste Fotolehrer, präsentiert sein neues, völlig überarbeitetes Photokollegium. Die „analoge“ Fotografie, also die klassische Fotografie mit Halogensilberschichten, hat sicher stark an Bedeutung verloren, ist aber immer noch wichtige Basis zum besseren Verständnis der Fotografie. Marchesi versteht es, die wesentlichen Grundlagen komprimiert im ersten von sechs Bänden zusammenzufassen.

Den Leser erwarten 30 Lektionen in den acht Kapiteln

  • Lichtempfindliche Halogensilberschichten
  • Grundbegriffe der Sensitometrie
  • Filmverarbeitung schwarzweiß
  • Filmmaterialien schwarzweiß
  • Fotografische Effekte und Systemfehler
  • Lichtempfindliche Positivmaterialien
  • Positivverarbeitung schwarzweiß
  • Kopier- und Vergrößerungstechnik

Der Autor Jost J. Marchesi ist langjähriger Dozent für Fotografie an der Berufsschule für Gestaltung, Zürich, und international anerkannter Autor zahlreicher fotodidaktischer Bücher, wie dem dreibändigen Handbuch der Fotografie mit rund 1.000 Seiten oder dem legendären 6-bändige Schulungswerk „Photokollegium“, dem Vorgänger dieser aktuellen Ausgabe, sowie zahlreicher Fachartikel und Zeitschriftenserien.

„Unser so beschäftigtes Jahrhundert hat selten Zeit zum Lesen, immer aber Zeit zum Sehen.“ (Théophile Gautier, 1858). Als der französische Dichter dies schrieb, ahnte er kaum, wie bedeutungsvoll die visuelle Kommunikation und insbesondere das gestaltende Medium Fotografie für unsere moderne Zeit geworden ist. Die technischen und berufskundlichen Grundlagen dieses Mediums zu vermitteln, war und ist Kernaufgabe des Selbstlehrgangs PHOTOKOLLEGIUM, der ursprünglich in hundert monatlichen Folgen in der Zeitschrift PHOTOGRAPHIE erschienen ist. Seit nahezu drei Jahrzehnten dient der in vielen Auflagen erschienene Lehrgang Generationen von fotografisch Auszubildenden zur Grundlagenvermittlung und als beliebtes Nachschlagewerk. In vielen Ländern sind die Bände von PHOTOKOLLEGIUM auch zu offiziellen oder inoffiziellen Lehrmitteln an Foto- und Fachhochschulen geworden.

Die anhaltende Nachfrage nach diesem Lehrgang und die technologischen Veränderungen innerhalb der Fotografie haben den Verlag veranlasst, das ursprünglich in 6 Bänden erschienene Werk überarbeiten zulassen. Marchesi wird gelegentlich gefragt, weshalb in der Ausbildung immer noch chemische Themen vorkommen, obwohl sich die Fotografie überraschend schnell in digitaler Richtung entwickelt hat. Den Fragenden ist vielleicht nicht klar, dass sich durch die digitale Aufnahmetechnik an der eigentlichen fotografischen Tätigkeit im Grunde genommen nur die Art des Speichermediums geändert hat und auch dieses – gleich wie der Film – mittels Elektronentransfer arbeitet. Ohne chemisches Grundlagenverständnis kann das Prinzip der digitalen Fotografie nicht verstanden werden.

Der erste Band mit den wichtigsten Grundlagen zur analogen Fotografie ist erweitert und komplett neu bearbeitet. Die bewährte Aufteilung in einzelne Lektionen wurde beibehalten, ebenso die Formulierung von Übungs- und Konsolidierungsaufgaben in nahezu jeder Lektion. Der Band behandelt neben den lichtempfindlichen Silberhalogenidschichten und der Sensitometrie die Verarbeitung schwarzweißer Filmmaterialien und die Positivtechnik. Es ist somit im deutschsprachigen Raum das einzige aktuelle Lehrbuch, das sich mit der analogen Fototechnik, dem Entwickeln und Vergrößern befasst.

Verlag Photographie, Gilching, 144 Seiten, durchgehend vierfarbig gedruckt, Fomat 21 × 26,5 cm, Broschur, ISBN 978-3-933131-61-4, € (D) 24,95, € (A) 25,65, CHF 37,90.

Fotobücher 12 / 2011

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