Meilensteine - Wie große Ideen die Fotografie veränderten

Meilensteine - Wie große Ideen die Fotografie veränderten
Diese Neuerscheinung ist allen, die die Fotografie für sich entdeckt haben, ans Herz zu legen. Wie schreibt der Autor in der Einleitung so treffend: „Nicht der Schrift- sondern der Fotografie-Unkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“ Dieser Satz des Fotografen und Bauhaus-Lehrers László Moholy-Nady von 1927 scheint heute aktuelle denn je. Nie konnte man einfacher Fotos machen als heute, nie war die Fotografie so präsent und noch nie war sie künstlerisch so anerkannt … Mit der Fotografie wird das Wort Joseph Beuys‘, nachdem jeder Mensch ein Künstler ist, zur realen Möglichkeit. Umso wichtiger scheint es, die Geschichte dieses Mediums, dieser Kunst zu kennen, um nicht zu den „Analphabeten der Zukunft“ zu gehören.

Die Meilensteine der Geschichte der Fotografie werden in der Neuerscheinung nicht chronologisch behandelt, sondern nach Genres und Stilrichtungen mit ihren jeweiligen Entwicklungen. „Meilensteine – Wie große Ideen die Fotografie veränderten“ macht – wie es sich der Autor auch wünscht – Lust auf die Fotografie. Wie formuliert es Martin Parr: „Fotografie ist das zugänglichste, demokratischste Medium, das weltweit verfügbar ist. Das muss gefeiert werden und wir müssen die Fotografen stetig daran erinnern“.

Prestel Verlag, 208 Seiten mit 160 Farbabbildungen, Klappenbroschur, 19 × 24 cm, ISBN 978-3-7913-4672-4, € 19,95 (D), € 20,60 (A), CHF 28,50.

Fotobücher 12 / 2012

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