Schwarzweiß-Fotografie digital

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Digitale Schwarzweißphotographie klingt nach einem Irrtum. Hier die schon fast archaische Schwarzweißphotographie, dort die moderne digitale Bildbearbeitung. Wie passt das zusammen? Doch wie so oft, wenn Welten aufeinander treffen, kommt etwas ausgesprochen Spannendes dabei heraus - wie die Autoren Reinhard Merz und Erich Baier in der Neuerscheinung „Schwarzweiß-Fotografie digital“ zum Besten geben. Früher musste man Schwarzweiß sehen lernen, um ein Motiv durch die richtige Auswahl von Filmen und Filtern optimal abzulichten. Heute gestattet der digitale Workflow, das man digitales Bildmaterial nach Belieben verändern kann. Die Neuerscheinung schlägt den Bogen von der Aufnahme - gleich ob mit Film und anschließendem Scannen oder mit der Digitalkamera - über die Bildbearbeitung bis zur Ausgabe und zur Präsentation der Bilder. Wo immer es sinnvoll scheint, beschreibt „Schwarzweiß-Fotografie digital“ neben dem digitalen Workflow auch Analogien zum klassischen Labor und stellt Hybridprozesse für maximale Qualität vor – etwa wenn es darum geht, aus digitalen Bilddateien hochwertige Barytabzüge anzufertigen. Den Leser erwarten die Kapitel „Schwarzweiß digital“, „Digital oder analog - der Systemvergleich“, „Schwarzweiß-Bilder gestalten“, „Schwarzweiß-Bilder richtig belichten“, „Photoshop-Wissen für Schwarzweiß-Bilder“, „Digitalisieren von analogen Vorlagen“, „Schwarzweiß-Bilder erzeugen“, „Schwarzweiß-Bilder optimieren“, „Klassische Laboreffekte“, „Schwarzeiß-Bilder ausgeben“, „Drucksysteme für Schwarzweiß-Bilder“, „Hybridverfahren für echtes Photopapier“ sowie „Bilder präsentieren und archivieren“. dpunkt Verlag, 252 Seiten, vierfarbig, gebunden, ISBN 978-3-89864-500-3, € 39,-- (D), € 40,10 (A).
 

Fotobücher 11 / 2007

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