Fine Art Printing

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Die höchste Kunst des Druckens, das Fine Art Printing, bedarf einer guten Vorbereitung der Bilddaten. Nach einer kurzen Einführung zum RAW-Konverter und zu Photoshop im ersten Teil des Buches „Fine Art Printing“ zeigen Gerhard Zimmert und Beate Stipanits in den folgenden Kapiteln anhand von 20 Photos, wie diese geschickt für den Fine Art Print optimiert werden. Die Aufnahmen werden ganzseitig gegenübergestellt, um das Ergebnis sofort sichtbar zu machen. Dabei geht es um Veränderungen des Kontrastumfangs, Korrektur der Perspektive, selektive Farbkorrekturen und Retusche - um nur einige Techniken zu nennen. Auf das Photopapier wird im vierten Kapitel des Buches ebenso eingegangen wie auf das Aufkaschieren der Prints und das Anfertigen von Passepartouts zu Präsentationszwecken. Die Autoren wenden sich mit diesem Buch an einen Leserkreis, der die Praxisorientierung braucht. Der Leser findet in den Bildbeispielen seine eigenen Fragen und Probleme wieder. Somit hat er die Möglichkeit, seine eigenen Photographien anhand der Antworten zu optimieren. Die Beispiele sind so aufgebaut, dass jedes für sich betrachtet werden kann. Gerhard Zimmert und Beate Stipantis verstehen unter Fine Art Printing klassische Prints (Vergrößerungen) oder Edeldrucke, die in der Dunkelkammer auf ausgewählten Materialien in Handarbeit gefertigt werden. Im digitalen Zeitalter der Photographie zählen für sie auch Ausdrucke und Ausbelichtungen aus beispielsweise Tintenstrahldruckern dazu. Kriterien für Fine Art Prints sind für die Autoren Qualität, Haltbarkeit, limitierte Auflage und die Einbeziehung des Zielmediums in das Gesamtkunstwerk. Redline GmbH, 350 Seiten, vierfarbig, broschiert, ISBN-10: 3-8266-1638-3, ISBN-13: 978-3-8266-1638-9, € 44,95 (D), € 46,50 (A).
 

Fotobücher 04 / 2007

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