Max Krajewsky – Architekturfotograf zwischen Handwerk und Kunst

Max Krajewsky – Architekturfotograf zwischen Handwerk und Kunst Bildgalerie betrachten

Der Architektur- und Industriefotograf Max Krajewsky (1892–1972) begleitete mit seiner Kamera über 50 Jahre die Entstehung zahlreicher Berliner Bauten. Die Aufnahmen besitzen chronistischen Charakter und entstanden im Auftrag von Bauunternehmen, Architekten, städtischen und staatlichen Behörden. Sie belegen prägende Phasen der Berliner Bau- und Stadtentwicklung und dokumentieren zentrale Erinnerungsorte der Technik-, Kultur-, Industrie- und Architekturgeschichte. 490 erhaltene Aufnahmen des wohl renommiertesten Baufotografen der 1920er bis 1960er Jahre werden im Historischen Archiv der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin bewahrt. Die Erschließung seines Gesamtwerks gleicht einer herausfordernden Spurensuche, da weder Negative oder Glasplatten noch das Fotografenarchiv überliefert sind. Hinweise auf dessen Umfang und Systematik geben lediglich die Bildsignaturen auf den Originalabzügen sowie die publizierten Aufnahmen.

Zur ersten Sonderausstellung mit einer Auswahl von Max Krajewskys Fotografien im Deutschen Technikmuseum Berlin ist dieses Begleitbuch erschienen. Die historisch-wissenschaftliche Monografie von Katharina Steiner widmet sich dem Leben und Werk des bedeutenden Fotochronisten der Berliner Baugeschichte. Sie setzt Maßstäbe für die weitere Krajewsky-Forschung. Wasmuth Verlag, Tübingen, 64 Seiten, mit 49 Abbildungen in Duplex, Format 21 × 26 cm. Hardcover, ISBN 978-3-8030-0722-3, € 19,80.

Fotobücher 09 / 2011

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