Das Worpsweder Photofestival RAW 16

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Projektgruppe RAW, 2015, von links nach rechts: Ditmar Schädel, Rüdiger Lubricht, Volker Schwennen, Peer Rüdiger, Klaudia Krohn, Jürgen Strasser, Hella Hahm
© Rüdiger Lubricht

Das Worpsweder Photofestival RAW 16 soll Deutschlands bekanntestes Künstlerdorf als lebendigen und zukunftsfähigen Standort für zeitgenössische Fotografie etablieren. In anspruchsvollen Ausstellungen werden vom 17. September bis zum 16. Oktober 2016 verschiedene Positionen zeitgenössischer Fotografie gezeigt. Der künstlerische Leiter des Festivals Rüdiger Lubricht hat dafür Neuentdeckungen und bereits etablierte Fotografinnen und Fotografen aus Bremen, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln und Oldenburg eingeladen. Ihre Teilnahme zugesagt haben u.a. Stefan Finger, Insa Hagemann, Christine Henke, Robin Hinsch, Joachim Gies, Michael Jungblut, Andreas Meichsner und Sonja Och. Ausstellungsorte sind die Galerie Altes Rathaus, die Galerie im Village, die Galerie ART99 im Kunstcentrum Alte Molkerei und die Kultmobile GmbH. Aber auch der öffentliche Raum wird in das Ausstellungskonzept einbezogen. So werden die Gastgeber Worpswedes in Ihren Räumen gemäß dem Motto „Die Lokalen in die Lokale“ regionale Fotografinnen und Fotografen zeigen. Dem fotografischen Pionier Worpswedes, Hans Saebens, wird eine Outdoor-Ausstellung gewidmet.

Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch Vorträge, Filme und Künstlergespräche. Verschiedene Workshops, ein Jugendfotowettbewerb, Publikumsaktionen wie eine begehbare Lochkamera sowie eine Fotomesse runden das Festivalprogramm ab. Der Schwerpunkt des Begleitprogramms findet vom 30. September bis 9. Oktober 2016 statt. Die Fotomesse ist vom 30. September bis 3. Oktober 2016 geplant.

In den Vorträgen und Filmen sollen verschiedene inhaltliche Aspekte der Fotografie und der Fotokunst beleuchtet werden. Als Vortragende stehen u.a. Rüdiger Schrader, ehemals Fotochef von Stern und Focus, Ditmar Schädel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V. und der Fotograf und diesjährige Preisträger des Dr.-Erich-Salomon-Preises, Prof. Rolf Nobel, fest. Das kleine, aber feine Workshop-Programm steht ganz im Zeichen der künstlerischen Tradition Worpswedes: Jürgen Strasser und Jost Wischnewski vermitteln „Eine Idee von Landschaft“, Julia Baier widmet sich dem Thema Schwarz-Weiß, Peer Rüdiger alten Drucktechniken der Fotografie, Ditmar Schädel dem Thema Camera Obscura und Hauke Dressler wird mit den Workshop-Teilnehmern eine Fotoreportage über das Künstlerdorf erstellen. Zu Gast bei RAW 16: Die Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) mit zwei Workshops aus dem Programm RICH AND FAMOUS.

Veranstalter des Worpsweder Photofestivals ist die Projektgruppe RAW unter Leitung von Jürgen Strasser, Rüdiger Lubricht und Hella Hahm. Kooperationspartner sind die Gemeinde Worpswede und die Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V. (DGPh). Aktuelle Informationen zu den Ausstellungen und dem Begleitprogramm sind auf der Internetpräsenz des Worpsweder Photofestivals einzusehen: www.raw-photofestival.de.

Fazit: Das Worpsweder Photofestival RAW 16 ist als Publikumsfestival und Erlebnisort für jedermann konzipiert. Mit RAW soll die Begegnung mit Fotografie und Fotokunst gefördert, Anregungen geschaffen und Austausch ermöglicht werden. Das Festival ist darüber hinaus als wichtiges touristisches Angebot für die Region zu sehen. Es soll einen festen Platz im Veranstaltungskalender Worpswedes erhalten und zum Image des Ortes als lebendigen und zukunftsfähigen Künstlerort beitragen. Folgetermine sind für Herbst 2017 und 2019 vorgesehen.

Änderungen vorbehalten.

Fotofestivals 04 / 2016

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1 Kommentare

Viel Erfolg, man sieht sich!

von Torsten Klose
27. April 2016, 11:06:50 Uhr

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