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Drohne für Luftbildaufnahmen

Fotografieren ist ohne Zweifel eine faszinierende Beschäftigung. So faszinierend, dass heute nahezu jeder in Deutschland über eine Kamera verfügt. Fasziniert ist ein jeder von Luftbildaufnahmen. Tobias Bleck von www.luftfoto-drohne.de hat mit Aibot eine Drohne entwickelt, mit der jeder seiner Kamera hoch hinaus in die Lüfte aufsteigen lassen kann.

Luftbildaufnahmen haftet nach wie vor etwas Exklusives an. Kein Wunder, wer sich einen Hubschrauber oder ein Kleinflugzeug mieten will, um ein paar Aufnahmen aus der Luft zu machen, muss dafür tief in die Tasche greifen. Vor allem ein Flug mit einem Hubschrauber macht sich bei den Kosten deutlich bemerkbar. Viele Versuche wurden unternommen, um diese hohen Kosten zu umgehen, doch ein wirklicher Durchbruch wurde bis jetzt nie erreicht. Funk-ferngesteuerte Helikopter bildeten einen guten Ansatz. Mangels Flugerfahrung der Fotografen kam es jedoch immer wieder zu Abstürzen mit Totalschäden am Fluggerät und Fotoapparat. Doch diese Idee erwies sich als ausbaufähig und führte zur Entwicklung der Drohne Aibot für Luftbildaufnahmen.

Hört man den Begriff Drohne, führt der erste Gedanke in den militärischen Bereich. Tatsächlich nutzen Militärs solche Flugroboter schon seit langem für die militärische Aufklärung. Luftaufnahmen werden von den Militärs fast täglich durchgeführt. Und was dem Militär nutzt, kann man auch für zivile Zwecke nutzbar machen. Selbstverständlich gleichen Drohnen für zivile Zwecke in keiner Weise ihren militärischen Vorbildern. Sie sind kleiner, leichter und einfacher zu steuern. Schließlich sollen die Drohnen für Luftaufnahmen von unerfahrenen Piloten eingesetzt werden und dazu braucht es ein System, das einfach und unkompliziert zu bedienen ist.

Eine Drohne für Luftbildaufnahmen erinnert an ferngesteuerte Flugmodelle aus dem Fachmarkt. Doch dieses Modell unterscheidet sich von anderen ferngesteuerten Flugmodellen durch seine einfach zu handhabende Steuerung. Gesteuert wird das Luftgefährt zum Beispiel von einem Notebook oder einem Tablet-PC. Der Vorteil darin liegt in der Steuerung durch die Software, die dem Fotografen erlaubt, die Drohne ohne weitere Vorkenntnisse zu bedienen. Start und Landung erfolgen automatisch und eine Absturzsicherheit aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz schützt Drohne und Fotokamera. Hinzu kommt eine extreme Wendigkeit dieser Drohnen. Dadurch kann der Fotograf Aufnahmen gestalten, wie sie aus einem Helikopter oder Kleinflugzeug niemals möglich wären.

Die einfache Bedienung ermöglicht es, Aufnahmen zu machen, welche ohne Drohne ein zu hohes Risiko darstellen. Plant man eine Safari in Afrika, kann man mit einer Drohne gefährliche Tiere aus nächster Nähe fotografieren. Auch Aufnahmen von schwer zugänglichen Stellen, wie Abhänge oder Schluchten, können mit einer Drohne einfach und ungefährlich gemacht werden.

Fotografische Anwendungen 11 / 2011

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2 Kommentare

Peter
21. Januar 2013, 19:28:47 Uhr

Super Technik und tolle Möglichkeiten für Bilder, Videos und andere Anwendungen aus der Luft. Ein Verzeichnis solcher Fotografen findet man unter www.drohnenfotografen.de

Stefan
23. November 2011, 16:53:59 Uhr

Hallo,

das Video ist ja unglaublich gut, kaum zu glauben, daß die mit einer EOS 5d an eine Baumaschine fliegen!!

--Stefan

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